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Nicht richtig hören: Schnell steht man im Abseits
Schwerhörigkeit: Soziale Isolation

Zwölf Millionen leiden unter Hörproblemen oder Schwerhörigkeit. Anders als bei schlechtem Sehen, nutzen Schwerhörige Hilfen aber nur selten.  Etw 20 Prozent der Betroffenen nutzen ein Hörgerät. Vielleicht liegt es daran, dass Hörhilfen noch immer das Stigma von Altersschwäche und Senilität anhaftet.

 

Dabei ist das Nachlassen der Hörfunktion ein gewöhnlicher Abnutzungs-prozess, der nicht nur Alte befällt. Auch Jugendliche oder bestimmte Berufsgruppen, die sich dauerhaft hohen Schallpegeln aussetzen, sind gefährdet. Die Folgen von schlechtem Hören sind oft Isolation, weil man sich aus dem sozialen Umfeld zurück zieht. In lauter Umgebung verstehen Betroffene nicht mehr alles, Gesprächen in großer Runde können sie nicht folgen.

 

Hilfe bieten im übrigen High-Tech-Hörhilfen, die kaum noch zu sehen sind. Auch alte Nachteile konnten bei den digitalen Geräten vielfach ausgemerzt werden: So können heute Fregequenzverluste gezielt ausgeglichen werden. Beispielsweise können leise Töne verstärkt, laute Geräusche gedämpft und störende Geräusche wie Regen und Wind ausgefiltert werden.

 

Wanc 04.03

 

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