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Ältere Menschen, die wenig grübeln, bleiben meist von Depressionen verschont
Ältere Menschen, die wenig grübeln, bleiben meist von Depressionen verschont
Gelassen im Alter: Weniger Depressionen

Junge Menschen leben in den Tag hinein und machen sie darüber keinen Kopf. So sehen es die meisten. Aber das ist anscheinend blanker Unsinn. Eine Studie belegt nun, dass gesunde Senioren weniger zum Grübeln neigen und mit ihrem Leben insgesamt zufriedener sind als junge Menschen.

Der Psychologe Stefan Sütterlin von der Universität Luxemburg erforscht mit seinen Kollegen die komplexen Zusammenhänge zwischen dem Älterwerden und den Faktoren, die eine Depressionen hervor rufen können. Die Forscher nehmen an, dass die unterschiedliche Denkweise von Altersgruppen den Ausbruch von Depressionen beeinflussen kann: Wer häufig unter negativen Gedanken leidet oder grübelt, neigt dazu, sich auf seine Probleme und Gefühle zu fixieren statt aktiv zu handeln. Dies kann depressive Verstimmungen verstärken und zu echten Depressionen führen.

Für die Studie wurden dreihundert Personen zwischen 15 und 87 Jahren (davon 118 Frauen) gebeten, ihre negativen Gedanken, Depressionen und ihr persönliches Wohlbefinden zu bemessen. Wie die Forscher feststellten, wird die Lebenszufriedenheit von Grübeleien in der Tat negativ beeinflusst. Umfrageteilnehmer im Alter von 63 Jahren oder mehr berichteten von deutlich weniger negativen Gedanken als andere, insbesondere als junge Erwachsene.

wanc 14.02.2012, Quelle: Journal of Aging Research, 13 Dec 2011.
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