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Egal, ob man mittels einer Diät oder Sport abnimmt, gut tut es dem Herzen auf jeden Fall
Herzgesundheit: Weniger Essen oder mehr Bewegung

Wenn Menschen mit erhöhtem Gewicht nur etwas davon verlieren, wirkt sich das sofort günstig auf ihre Herzgesundheit aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Gewichtsverlust durch weniger Essen oder mehr Bewegung erreicht wurde.

„Wenn jemand seinem Herzen etwas Gutes tun will, dann ist meine Botschaft: Verliere Gewicht mit der Methode, die dir am leichtesten fällt.“ Das sagt Sandor J. Kovacs, Direktor des Cardiovascular Biophysics Laboratory, St. Louis.

Kovacs hat eine Studie durchgeführt, bei der gesunde, übergewichtige (BMI zwischen 23,5 und 30) – aber nicht krankhaft fettleibige – Frauen und Männer im Alter zwischen 50 und 60 untersucht wurden. Sie fanden heraus, dass jahrelanges kalorienreduziertes Essen oder körperliches Training positive Auswirkungen auf die Herzfunktionen hatte. So regenerierte sich das Herz derjenigen, die auf ihre Ernährung achteten oder sich regelmäßig bewegten zu einem Stadium, wie es bei jüngeren Menschen üblich ist.

Am Ende der jahrelangen Beobachtungsphase hatten beide Gruppen – also die kalorienreduzierten Esser wie die Sportiven – 12 Prozent ihres Gewichtes und 12 Prozent ihres Body-Mass-Index (BMI) verloren. Das führte dazu, dass die Herzen sich schneller entspannten und das sich die Elastizität des Herzgewebes erhöhte. Wobei dieser Effekt bei den Kalorienzählern ein klein wenig höher war.

Die Kalorienreduktion betrug zwischen 12 und 15 Prozent – gemessen von der normalen Ernährung jeder Testperson. Die Trainingsgruppe übte sechs Tage die Woche eine Stunde Walking, Jogging, Fahrradfahren oder ein spezielles Fitnessprogramm aus.

WANC 15.01.2008

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