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Weniger essen - länger leben
Lebensverlängerung durch Diät im mittleren Alter

Forscher der University of California ist es gelungen nachzuweisen, dass eine verminderte Kalorienzufuhr zur Lebensmitte das Leben von Mäusen wesentlich verlängerte. Ob dies auch für Menschen gilt, ist derzeit allerdings noch nicht eindeutig geklärt.

Befürworter der "Caloric Restriction"-Theorie (CR) behaupten, dass eine Diät, die Kalorien minimiert – aber dennoch Sorge dafür trägt, dass sämtliche Nährstoffe aufgenommen werden – das Leben verlängert. Untersuchungen dieser Theorie gibt es bereits an Hunden und Nagetieren.

Nach den jüngsten Ergebnissen der kalifornischen Forscher hatte die kalorienarme Diät auf Mäuse, die bereits das durchschnittliche Lebensmittelalter überschritten hatten, sofortige Wirkung. Die Lebensdauer hatte sich um rund sechs Monate verlängert. Auch Erkrankungen wie Krebstumore traten erst wesentlich später auf. "Die CR wurde erst relativ spät begonnen, hatte aber einen Effekt, als wäre sie schon länger durchgeführt worden", berichten die Forscher. Das lässt den Schluss zu, dass bereits kurzzeitiges Fasten nachhaltige Wirkung auf den Organismus hat.

Bei den Diäten verloren die Mäuse übrigens nicht an Gewicht. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass positive Effekte des Fastens wie eine erhöhte Insulinsensitivität der Zellen unabhängig sind von der Menge an insgesamt aufgenommenen Kalorien. Das Fasten hat die Empfindlichkeit von Zellen gegenüber Insulin verbessert. Das kann zu einer verbesserten Aufnahme des Blutzuckers führen.

WANC 16.04.04/pte

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