Diät
Essen + Trinken
Tipps
Vitalstoffe
 
 

Foto: obs/Vereinigung Getreide-, Markt- u. Ernährungsforschung
Ballaststoffe helfen beim Abnehmen und regulieren die Verdauung (Foto: obs/Vereinigung Getreide-, Markt- u. Ernährungsforschung)
Ballaststoffe: Weg mit dem Winterspeck

Immer wenn der Frühling naht dasselbe Problem: Der Winterspeck passt nicht in die Kleidung vom vergangenen Jahr und schon gar nicht in den Bikini oder die Badehose. Der Speck muss also weg! Aber wie? Ballaststoffe können Verbündete im Kampf gegen die Kilos sein.

Wer abnehmen möchte, muss mehr Kalorien verbrauchen, als er zu sich nimmt. Das funktioniert am besten mit viel Bewegung, einer fettarmen Ernährung und reichlich Ballaststoffen. Sie sind optimale Verbündete im Kampf gegen überschüssige Kilos.

Ballaststoffe sind die unverdaulichen Bestandteile aus pflanzlicher Nahrung. Dabei handelt es sich entweder um Pflanzenfasern wie beispielsweise in Getreide (Zellulose) oder um quellfähige, wasserlösliche Substanzen wie Pektin im Apfel oder Guar aus der Guarbohne. Ihren Namen erhielten die Ballaststoffe, weil man glaubte, dass sie keinen Nutzen haben. Doch inzwischen ist man schlauer und kennt ihre ihre vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen, auch bei der Gewichtsabnahme. 



So unterstützen Ballaststoffe das Abnehmen:
• Sie liefern selbst keine oder nur sehr wenige Kalorien.
• Pflanzenfasern müssen länger und intensiver gekaut werden. Deshalb machen sie besser und schneller satt und sparen auf diese Weise wiederum Kalorien.
• Ballaststoffe quellen auf und vergrößern das Volumen der Nahrung. Auch diese Ausdehnung registriert das Gehirn als ein Signal für „Sattsein“.
• Ballaststoffe verzögern die Aufnahme von Kohlenhydraten ins Blut. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen langsam an – und fällt auch wieder langsam ab. Plötzlich einsetzende Heißhungerattacken gibt es nicht mehr.

Doch nicht nur Menschen, die abnehmen wollen, profitieren von Ballaststoffen. Denn Pflanzenfasern & Co regulieren die Verdauung und stärken die Darmgesundheit. Sie binden im Darm unerwünschte Stoffe wie Cholesterin oder giftige Substanzen. Damit senken sie den Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie auch für Darmkrebs und andere Darmkrankheiten.

Damit Ballaststoffe ihre positiven Wirkungen entfalten können, benötigen sie viel Flüssigkeit zum Quellen. Eine tägliche Trinkmenge von 2 bis 2,5 Liter ist beim Abnehmen mit vielen Ballaststoffen ideal, und zwar in Form von kalorienfreien Getränken wie Mineralwasser, Kräuter- oder Früchtetees.



Statt der empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag nehmen die Deutschen durchschnittlich nur etwa 24 Gramm zu sich. Diese Menge lässt sich mit pflanzlicher Nahrung steigern, zum Beispiel mit Müsli, Vollkornbrot, Naturreis, Salat, Gemüse und Obst. Ballaststoffträger können auch zusätzlich über das Essen gestreut werden wie Weizenkleie oder Leinsamen. Beim Abnehmen sind auch spezielle Mikronährstoffe hilfreich. Denn bei einer Diät verringern sich die Nahrungsmenge und damit auch die Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen.

WANC 24.03.09, Quelle: dgk

Warum nimmt man in den Wechseljahren so leicht an Gewicht zu?

Worauf sollte man beim Fettgehalt auf Lebensmittelverpackungen achten?

Mit welchen einfachen "Tricks" sorgt man für mehr Bewegung in seinem Alltag?

Wie viel Obst und Gemüse sollte ich pro Tag essen?

In welchen Lebensmitteln sind besonders viele Ballaststoffe enthalten?

 
Seite versenden  
Seite drucken