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Ernährungsgewohnheiten beeinflussen Diabetesrisiko

Zwischen der Ernährung und dem Entstehen von Diabetes gibt es einen Zusammenhang. Werden  bestimmte Lebensmittel vermehrt verzehrt, dann steigern diese das Risiko für eine Typ-2-Diabeteserkrankung. Vor allem verarbeitetes Fleisch, zuckerhaltige Erfrischungsgetränke sowie Weißbrot fallen in die Kategorie der "Gefahrenstoffe".

Ausgewertet wurden Daten von 21.616 Frauen und Männern, von denen 9.682 während der Beobachtungszeit an Typ-2-Diabetes erkrankten. Die Teilnehmer wurden in Jahren 1991 bis 2000 rekrutiert und waren beim Eintritt in die Studie zwischen 25 und 79 Jahre alt. Die Beobachtungszeit lag im Durchschnitt bei zwölf Jahren.

In ihrer Studie untersuchten die Forscher insgesamt fünf spezifische Ernährungsmuster im Hinblick auf das Diabetesrisiko, darunter die DASH-und die aHEI-Diät sowie die RRR-Diäten (von 1 bis 3). Es wurde beispielsweise festgehalten, wie viel Gemüse, Früchte, Nüsse, Zucker, weißes oder rotes Fleisch, Fisch, Alkohol, Vollkorn- oder Weißbrot, Milchprodukte, Fette, Öle und Süßigkeiten jeder Teilnehmer verzehrte.

Dabei beobachteten sie, dass Ernährungsweisen, die auf verarbeitetes Fleischprodukte und zuckerhaltige Erfrischungsgetränke verzichteten, die Gefahr an Diabetes zu erkranken, sinken ließen. Außerdem stellten sie fest, dass bei jedem Ernährungsmuster der Verzehr von Weißbrot das Diabetesrisiko erhöhte. Eine hohe Aufnahme von Getreideballaststoffen beeinflußte dagegen die Insulinempfindlichkeit der Körperzellen günstig. Menschen, die regelmäßig Vollkornbrot anstelle von Weißbrot verzehren, erkranken seltener oder später an Diabetes.

Berliner Ärzteblatt 08.11.2013/ Quelle: Diabetologia

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