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Schlafentzug beeinflusst den Stoffwechsel und führt zu einer vermehrten Umwandlung der Nahrung in Hüftspeck
Schlafentzug beeinflusst den Stoffwechsel und führt zu einer vermehrten Umwandlung der Nahrung in Hüftspeck
Wenig Schlaf macht dick

Wer wenig schläft, dessen Körper reagiert. Und zwar mit einer eindeutigen Botschaft: Hunger. Anscheinend sucht unser Körper einen Ausgleich, denn er verlangt besonders nach energiereicher Nahrung. Christian Benedict von der Universität Uppsala sagt dazu: "Die schlechten Schlafgewohnheiten der Bevölkerung dürften wesentlich zum Übergewichts-Problem beitragen."

Tatsächlich scheinen die Menschen der westlichen Gesellschaften immer weniger zu schlafen. Vor zwanzig Jahren verbrachte des Nachts noch jeder Bundesbürger im Schnitt acht Stunden im Bett. Heute sind es nur noch sieben Stunden und vierzehn Minuten, dabei ist der Mehrschlaf an verlängerten Wochenenden und im Urlaub bereits eingerechnet. Schon vor Jahren hatte eine US-amerikanische Studie ergeben, dass wenig Schlaf dick macht. Frauen, die gerade einmal fünf Stunden Schlaf bekamen, nahmen mehr Gewicht zu als Frauen mit mindestens sieben Stunden Nachtruhe. Innerhalb von zehn Jahren waren das durchschnittlich 0,7 Kilogramm. Wer weniger schlief, hatte zudem ein um 15 Prozent erhöhtes  Risiko für Fettleibigkeit (New Scientist, Ausgabe Nr. 2553).

Wenig Schlaf macht Hüftspeck
Schlafentzug beeinflusst den Stoffwechsel und führt zu einer vermehrten Umwandlung der Nahrung in Hüftspeck. Menschen, die zwei Wochen lang teilweisen Schlafentzug erleben, essen zwar mengenmäßig nicht mehr, suchen aber stärker als sonst besonders kalorienreiche Nahrung.

Während Schlaf den Energieverbrauch von Gehirn und Körper senkt, sorgt das Fehlen der Ruhepause für Müdigkeit, Unkonzentriertheit und Stress. "Gleichzeitig meldet das Gehirn ein Energiedefizit, ergreift Gegenmaßnahmen und sieht Nahrung als appetitanregender als sonst", erklärt Benedict den Mechanismus.

Schlaflose wählen kalorienreich: Süßes und Pikantes
Warum Schlaflose dabei besonders nach Süß und Pikant verlangen, konnte der Neurowissenschaftler anhand von Gehirnscans klären. Nach einer durchwachten Nacht werden durch Lebensmittel vor allem Gehirnregionen angesprochen, die unter anderem die Belohnung durch Essen als auch die Erwartung, wie erfreulich eine Nahrung ist, die man zu essen überlegt steuern. Und das nimmt erheblichen Einfluß, was jemand etwa im Supermarkt oder auch am Büfett wählt. Das ist insbesondere für Schichtarbeiter bedeutsam. Benedict: "Es erklärt, warum Schichtarbeiter so häufig an Übergewicht leiden - zusätzlich zu den problematischen Folgen, die der ständige Wechsel der inneren Uhr hat."

wanc 19.01.2012/ Quelle: The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, doi: 10.1210/jc.2011-2759
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