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Kürbis: Wirkt entwässernd und harntreibend
Kürbis: Kalorienarm und gesund

Im Mittelpunkt des Halloween-Festes (ein Tag vor Allerheiligen) steht der Kürbis. Die ersten Winterkürbisse werden ab September geerntet und haben weit mehr zu bieten als ausgehöhlt grinsend auf der Fensterbank zu stehen. Sie sind kalorienarm und verfügen über viele gesunde Stoffe.

Mit nur 25 Kalorien je 100 Gramm ist das Fruchtfleisch des Kürbis ausgesprochen kalorienarm. Kürbisse sind reich an Kalium und haben gleichzeitig einen niedrigen Natriumgehalt. Dadurch wirken sie entwässernd und harntreibend. Neben dem hohen Gehalt an Carotinoiden, aus denen der Körper die Sehkraft und die Haut stärkende Vitamin A aufbaut, ist noch die Kieselsäure zu erwähnen, die sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel auswirkt.

Bis zu 700 Kürbissorten werden hier zu Lande geerntet, nicht alle sind eßbar. Hier die wichtigsten Favoriten der für den Verzehr geeigneten Kürbisse:

  • Der Gartenkürbis, auch Gelber Zentner genannt, bringt die größten Früchte hervor. Sein gelbes und etwas wässriges Fruchtfleisch schmeckt neutral und eignet sich für Konfitüren oder süß-saures Gemüse.
  • Ein schmackhafter Speisekürbis ist der Hokkaido, dessen Fleisch meist dunkelorange ist und leicht nussig schmeckt. Er kann mitsamt Schale zubereitet werden z. B. als Suppe, Gratin, Salat oder Püree.
  • Ein sehr empfehlenswerter Speisekürbis ist auch der Muskatkürbis. Er wird meist in Schnitzen angeboten und das leuchtend orange Fruchtfleisch schmeckt etwas nach Muskatnuss. Diese Kürbisart ist beliebt für Gemüsegerichte, Suppen, Salate, Süßspeisen zum Backen und für Konfitüre.

Beim Kauf von ganzen Kürbissen ist darauf zu achten, dass sie unbeschädigt sind. Nur unversehrte Früchte können bei Temperaturen zwischen 10 und 13 Grad Celsius überwintern. Reife Exemplare erkennt man übrigens sehr leicht an einem hohlen Ton beim Klopfen auf die Schale.

Die Verarbeitung von Kürbis ist unkompliziert: Der Kürbis wird gewaschen, halbiert, von den Kernen entfernt, in handliche Stücke geschnitten und geschält. Das Einfrieren ist auch kein Problem: Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden, etwa zwei bis drei Minuten blanchieren und dann portionsweise einfrieren. Übrigens: Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin, der Magenkrämpfe und Übelkeit verursacht.

WANC 01.10.04/aid

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Kürbis.net

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