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Frühstücken und der Tag beginnt gut (Foto: project photos)
Wer nicht frühstückt, wird krank

Wer das Frühstück verachtet, schadet seiner Gesundheit. Die erste Mahlzeit des Tages sollte pflanzenbetont sein.

Finnische Forscher unter der Leitung von Anna Keski-Rahkonen von der Universität von Helsinki konnten jetzt in einer Studie mit mehr als 5.500 Jugendlichen und ihren Eltern feststellen, dass Frühstücksmuffel häufiger zu Alkoholika und Zigaretten greifen. Studienteilnehmer, die nicht frühstückten, neigten bereits vormittags zu ungesunden Snacks.

Zu beobachten war auch, dass Kinder, deren Eltern auf die erste Mahlzeit des Tages verzichteten, ebenfalls nicht frühstückten. Schlechte Ernährungsgewohnheiten übertragen sich für gewöhnlich ins Erwachsenenalter und lassen sich nur schwer umtrainieren, so Diplom Diätassistentin Klaudia Pütz von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Wichtig sind vor allem sättigende Ballaststoffe aus Vollkornprodukten als Basis.

Beim Belag sollte mehr Variationsvielfalt in das Frühstück eingebracht werden. Die Möglichkeiten reichen von wertvollen pflanzlichen Fetten wie Diätmargarine, Pesto, Omega-3-fettsäurereicher Fisch wie Lachs, Makrele und Hering für die Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit über Roastbeef mit reichlich Zink bis hin zum Tomaten-Emmentaler-Belag mit krebsschützenden sekundären Pflanzenstoffen und Kalzium für die Knochen.

Startpunkt in den aktiven Tag ist ein Vollkornmüsli verfeinert mit frischem Obst. Zum Trinken sind frisch gepresste Säfte, Kräutertees und Mineralwasser geeignet. Kaffee und Schwarztee sollten im Rahmen eines gesunden Frühstücks eher die Ausnahme sein. Wer sich in der Regel so gesund ernährt, kann getrost auf Nahrungsergänzungsmittel oder Obst- und Gemüsekonzentrate verzichten.

WANC 05.09.03

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