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Ob Pommes oder Chips - frittierte Kartoffelprodukte können Acrylamid tragen
Acrylamid: Gesundheitsgefahren

Acrylamid entsteht, wenn besonders stärkehaltige Lebensmittel - wie Kartoffel- oder Getreideprodukte - beim Braten, Backen oder Frittieren großer Hitze ausgesetzt sind. Acrylamid kann der Gesundheit schaden, es gilt als krebserregend. Deshalb empfehlen Ernährungsexperten Kartoffelchips, Pommes, Kartoffelpuffer sowie Kaffee, löslichem Kaffee und Getreidekaffee nur in geringen Mengen zu verzehren.

Eigentlich weiß man noch gar nicht viel über diesen Stoff. Denn bekannt ist er aus der Kunststoffproduktion. In Lebensmitteln wird Acrylamid bei hohen Temperaturen während der Bräunungsreaktion gebildet. Die vielen weiteren offenen Fragen soll die Industrie beantworten, fordert jetzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). So ist beispielsweise überhaupt nicht klar, wie viel Acrylamid man zu sich nehmen kann, bis es gefährlich wird. Jeder von uns ißt täglich zwischen 0,3 bis  0,8 Mikrogramm ((1/1.000.000 Gramm) pro Kilogramm Körpergewicht. Bisher scheint das eine unbedenkliche Menge zu sein. Scheint.

Wie groß die Bedrohung durch Acrylamid wirklich ist, lässt sich nicht eindeutig ausmachen, bedauert das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz). In hohen Dosen verursacht es beim Menschen jedenfalls Nervenschäden. Nur aus Tierversuchen kennt man Auswirkungen auf das Erbmaterial und die Förderung der Krebsentstehung. Vor allem beklagt das dkfz, dass die Acrylamidbelastung in Fertiglebensmitteln kaum beurteilt werden kann. Das gelte, obwohl im Januar 2011 in Europa für zehn Lebensmittelgruppen Höchstwerte (Hintergrundinformation) festgelegt wurden. Ob diese EU-Richtwerte aber ausreichen, das weiß niemand.

06.10.2011/ Quelle: Acrylamid - Gesundheitliche Bewertung durch das BfR, Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz), Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
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