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Das im Apfel enthaltene Quercetin: Soll in seiner Wirkung effektiver als Vitamin C sein
Äpfel: Schutz vor Parkinson und Alzheimer

Eine Gruppe von Chemikalien in Äpfeln schützt das Hirn vor Schäden, die neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson auslösen. Nur ein Apfel mehr am Tag soll diese positive Wirkung entfalten.

Die Chemikalie, die diese Fähigkeiten haben soll, nennt sich Quercetin. Das ist ein so genanntes Phytonutrient, das für den Schutz der Gehirnzellen zumindest von Ratten verantwortlich ist, wenn sie von oxidativem Stress angegriffen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Cornell Universität.

Das Phytonutrient Phenolsäure schützt den Apfel gegen Bakterien, Viren und Pilze. Gleichzeitig entfaltet es aber im Menschen anti-kanzerogene Funktionen. "Die Studie zeigt, dass der Konsum eines zusätzlichen Apfels pro Tag nicht nur das Krebsrisiko reduziert, wie schon frühere Studien bewiesen haben, sondern auch bioaktive Komponenten zur Verfügung stellt, die eine wichtige Rolle bei der Minderung des Risikos für neurodegenerative Störungen spielen", sagt Chang Y. Lee, der Ernährungswissenschaften an der Cornell Universität lehrt.

Lee und seine Kollegen verglichen wie zwei Gruppen neuronaler Zellen von Ratten auf Wasserstoffperoxid reagierten. Nur eine der zwei Gruppen war mit verschiedenen Konzentrationen von Phenolextrakten aus dem Apfel vorbehandelt worden.
Je höher die Konzentration des Phenolextrakts war, desto besser war der Schutz der Nervenzellen gegen Neurotoxizität, die von oxidativen Stressfaktoren verursacht wird.

Als Schlüsselfaktor für diesen Mechanismus identifizierten die Forscher Quercetin, das in seiner Wirkung effektiver als Vitamin C sein soll. Andere Studien haben nachgewiesen, das Phytochemikalien das Risiko für Krebs, Herzleiden und Diabetes reduzieren, und auch bakterielle und virale Infektionen bekämpfen. So sind drei Äpfel am Tag in der Lage, das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, um 14% und das, eine koronare Herzerkrankung zu bekommen um 27% zu vermindern.

Zusätzlich sind sie antiallergisch und entzündungshemmend. Obwohl Lee betont, dass seine Studien im Labor durchgeführt wurden und nicht in klinischen Versuchen am Menschen, zögert er nicht, den Genuss von Äpfeln zu empfehlen.

WANC 07.12.04/pte

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