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Mehr Gemüse und Obst: Konzentrierter Gesundheitsschutz
Deutschland leidet unter Gemüse- und Obstmangel

Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse. Statt des notwendigen täglichen 1 Kilo werden meist nur etwas mehr als die Hälfte verzehrt.

Ein Großteil der Bevölkerung ist nicht in der Lage die täglichen Empfehlungen für den Gemüse- und Obstverzehr einzuhalten, berichtet Marion Hönig, Diplom Oecotrophologin von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Ein berufsbedingt voller Terminkalender, zeitraubende Hausarbeiten und Stresssituationen begleiten viele Bundesbürger jeden Tag. Die Umsetzung einer gesundheitsschützenden Ernährung fällt vielen nicht leicht. Statistiken zeigen, dass im Durchschnitt max. 248 g Gemüse und lediglich 290 g Obst verzehrt werden.

Täglich soll mindestens ein Kilo Gemüse, Obst und Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen. Die konzentrierte Kraft aus Gemüse und Obst schützt Herz und Gefäße, stärkt das Immunsystem, wirkt vorbeugend gegen die Entstehung von Krebs und schützt vor der Oxidation freier Radikale im Körper. Die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe haben gesundheitsfördernde Wirkungen.

Der Gehalt an Inhaltsstoffen schwankt je nach Art und Umweltbedingungen beträchtlich. Gemüse und Obst regional angebaut und nach Saison geerntet enthält eine hohe Menge und Wertigkeit nützlicher Inhaltsstoffe. Auch die Schadstoffbelastung ist geringer als bei Gewächshausware.

WANC 10.11.03

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