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Tasse Kaffee: Kurzzeitig aufmerksamer und leistungsfähiger
Kaffee: Am besten frisch trinken

An kalten Wintertagen ist heißer Kaffee ein Wohlgenuss. Am besten sollte er frisch aufgebrüht sein, denn warm gehaltener Kaffee enthält mehr Säuren, die einem empfindlichen Magen zusetzen können.

Am meisten schätzen Kaffeetrinker den anregenden Einfluss ihres Leibgetränkes auf Herz, Kreislauf und Nervensystem. So wird die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit kurzzeitig erhöht. Außerdem regt Kaffee die Darmbewegungen an, daher wirkt Kaffee mitunter leicht abführend. Zudem verstärkt Kaffee die Bildung von Magensäure und Galle. Der vielfach übliche Espresso nach dem Essen hilft also nicht nur über die Mittagsmüdigkeit hinweg, sondern fördert auch direkt die Verdauung.

In Unmengen allerdings sollte man Kaffee nicht trinken, wobei die verträgliche Dosis individuell sehr unterschiedlich ausfällt. Bei einem empfindlichen Magen empfiehlt sich Schonkaffee, und außerdem viel Milch, die fängt einen Teil der Kaffeesäuren ab. Weniger Säuren enthalten dunkler geröstete Kaffeesorten wie Espresso oder Cappuccino. Da Kaffee die Flüssigkeitsabgabe über die Nieren fördert, ist er kein Durstlöscher. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass man in einem typischen Wiener Kaffeehaus ein Glas Wasser zum Kaffee reicht, es soll helfen, den Flüssigkeitsverlust ausgleichen.

WANC 31.12.03/Neue Apotheken Illustrierte

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