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Die Hose zwickt, der Pulli spannt: Auf das Gewicht achten (Foto: DAK/Wigger)
Dickes Risiko: Übergewicht

Übergewicht ist inzwischen zu einem der großen Probleme unsere Zivilisation geworden. Die zu vielen Pfunde sind für viele Erkrankungen verantwortlich und verkürzen das Leben.

Von der Hüfte abwärts ist Übergewicht eine Katastrophe, warnt Dr. Elke Parsi. Doch Übergewicht und Fehlernährung nicht nur zu Gelenkproblemen. Ernährungsabhängige Krankheiten, wie eben Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Osteoporose sowie kardiovaskuläre Erkrankungen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu globalen Epidemien mit entsprechenden sozioökonomischen Konsequenzen entwickelt, betonte die renommierte Ernährungsmedizinerin Professor Dr. Christine Metzner von der Universitätsklinik Aachen.

Die Sterblichkeit steigt durch Übergewicht an. Bei Frauen sind mehr als die Hälfte aller Todesfälle direkt oder indirekt auf extremes Übergewicht zurückzuführen, so Metzner. Es ist davon auszugehen, dass nur 15 Prozent der stark Übergewichtigen eine normale Lebenserwartung erreichen. Alle Versuche, in Deutschland und in allen Wohlstandsländern der ständig wachsenden Übergewichtproblematik Herr zu werden, sind bisher kläglich gescheitert.

Inzwischen sind in Deutschland 54,5 Prozent der Frauen und 66,5 Prozent der Männer übergewichtig. Zur Bekämpfung dieser Epidemie in Deutschland ist es zwingend, sich vom sitzenden zu einem bewegten Lebensstil zu entwickeln, erklärt Sven-David Müller von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Neben mehr körperlicher Aktivität, die den Energieverbrauch steigert, den Stoffwechsel normalisiert und Muskulatur aufbaut ist eine Umstellung des Ernährungsverhaltens notwendig, um dauerhaft abzunehmen.

Wenn mehr Gemüse und Obst auf den Tellern landet, schwinden die Fettpolster. Gemüse und Obst sowie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten reichlich sattmachende Nahrungsfasern, die gleichzeitig den Cholesterinspiegel senken und den glykämischen Index reduzieren. Auch die glykämische Ladung dieser Lebensmittel ist relativ gering. Dadurch halten sie sowohl Hunger und Appetit als auch das dickmachende Hormon Insulin in Schacht.

WANC 20.11.03

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