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Cola-Werbung von 1955: Über die gesundheitlichen Risiken von süßen Erfrischungsgetränken wird immer mehr bekannt (Foto: Coca Cola)
Limonaden lassen Blutdruck steigen

Limonaden schaden der Gesundheit. Sie erhöhen das Risiko für Übergewicht, das metabolische Syndrom und Typ 2 Diabetes. Das haben wissenschaftliche Studien bereits nachgewiesen, sagt die American Heart Association. Doch nun belegen weitere Untersuchungen, dass gesüßte Erfrischungsgetränke auch den Blutdruck erhöhen.

“Unsere Ergebnisse belegen, dass weniger Trinken von Liomonaden oder die Einschränkung des Zuckerverzehrs eine wichtige diätetische Maßnahme sein kann, um den Blutdruck zu senken und mit Bluthochdruck verbundene Krankheiten zu reduzieren,” betont Dr. Liwei Chen, Professor an der Louisiona State University, Health Science Center, School of Public Health in New York, den Umkehrschluß.

Chen sagt auch gleich, was das bedeutet: 3 mm Hg weniger systolischen Blutdruck senkt die Schlaganfallrate um acht Prozent und die Sterberate an Herz-Kreislauferkrankungen um fünf Prozent. Um diese Blutdrucksenkung zu erreichen müsse man zwei Gläser Limonaden pro Tag einsparen.

Diese Aussage fußen auf den Erfahrungen der Studie. Darin wurden 810 Erwachsene im Alter zwischen 25 und 79 und einem Blutdruck zwischen 120/80 und 159/99 mm Hg über 18 Monate lang beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass das Weglassen eines süßen Erfrischungsgetränkes pro Tag den systolischen Blutdruck um 1,8 mm Hg und den diastolischen um 1,1 mm Hg senkte.



 WANC 26.05.10, Quelle: Circulation: Journal of the American Heart Association (2010; doi: 10.1161/CIRCULATIONAHA.109.911164)

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