Diät
Essen + Trinken
Tipps
Vitalstoffe
 
 


Olivenöl hat einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren
Fettreiche Kost kann Cholesterinwerte positiv beeinflussen

Eine fettreiche Ernährung kann ebenso zu einer Senkung des "bösen" (LDL-)Cholesterins führen und damit die gefäßschädigende LDL-Oxidation verringern wie eine fettarme Ernährung.

Das hat eine Studie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Ursel Wahrburg von der Fachhochschule Münster gezeigt. Voraussetzung für die positive Beeinflussung der Cholesterinwerte ist jedoch der ausreichende Verzehr von Pflanzenölen, die einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren (Monoensäuren) haben wie Oliven- oder Rapsöl.
"Die pauschale Empfehlung, möglichst überhaupt kein sichtbares Fett zu verwenden, ist heute out", so Wahrburg. Viel wichtiger ist die Fettart. Für die Studie waren zwei Gruppen 18- bis 40-Jähriger sechs Wochen lang auf entweder fettbetonte oder fettarme Kost gesetzt worden. In beiden Fällen war jedoch der Anteil der Monoensäuren am Gesamtfett besonders hoch. Nach sechs Wochen hatten sich die Cholesterinwerte beider Gruppen gebessert.
Kurzerhand weniger Fett zu essen, um die Cholesterinwerte zu beeinflussen, ist wegen der damit verbundenden geringeren Aufnahme von einfach ungesättigten Fettsäuren nicht sinnvoll. Wenn die Ernährung so umgestellt würde, dass man mehr pflanzliche als tierische Fette zu sich nimmt, "wäre das schon eine massive Verbesserung."

Quelle: WANC .06.02

Fachhochschule Münster

 
Seite versenden  
Seite drucken