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Eine ausgewogene Ernährungsweise kann entscheidend zur Haargesundheit beitragen
Die richtige Ernährung für gesündere Haare

Haarausfall ist in vielen Fällen zwar genetisch bedingt, trotzdem kann eine ausgewogene Ernährungsweise entscheidend zur Haargesundheit beitragen. Die besteht aus viel Gemüse und Obst sowie Vollkornprodukten, die dem Körper die zur Haarsynthese notwendigen Vitamine (beispielsweise Biotin) und Mineralstoffe (beispielsweise Zink) liefert.
 
Jeder Mensch hat durchschnittlich 100.000 Haare. Ein Haar fällt spätestens nach sechs Jahren aus und macht einem neuen Platz, so dass der Verlust von 80 bis 100 Haaren pro Tag völlig normal ist. Als Haarausfall bezeichnet der Hautarzt den Verlust von mehr als 100 Haaren pro Tag über einen längeren Zeitraum hinweg.
 
Damit kräftige Haare wachsen, die fest in der Kopfhaut verankert sind, benötigt der Körper Bausubstanz und wichtige Hilfsmittel in Form von Vitaminen und Spurenelementen, betont Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Die Grundsubstanz der Haare ist Eiweiß. Ein gesunder Mensch sollte pro Tag 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht mit der Nahrung aufnehmen. Eiweißreiche Lebensmittel sind beispielsweise Fleisch, Milch, Milchprodukte, Fisch und Hülsenfrüchte.
 
Folsäure ist ein für das Zellwachstum unerlässliches Vitamin. Die Zufuhrempfehlungen für Erwachsene liegen bei täglich 400 Mikrogramm. Folsäure ist enthalten in grünem Blattgemüse, Obst, Hülsenfrüchten sowie Vollkornprodukten. Biotin, ein wasserlösliches Vitamin das vor allem in Milch und Milchprodukten, Eiern, Vollkornprodukten sowie Hülsenfrüchten enthalten ist, ist Bestandteil des Eiweißstoffwechsels und somit auch an der Bildung der Eiweißstruktur des Haares beteiligt. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Biotin liegt zwischen 30 und 60 Mikrogramm.
 
Ebenfalls unerlässlich für ein gesundes Haarwachstum ist das Spurenelement Zink, das an der Bildung von Keratin und Kollagen beteiligt ist. Zinkreiche Lebensmittel sind Rindfleisch, Eier, Käse sowie Austern. Darüber hinaus kann sich auch eine Unterversorgung mit Eisen und Jod durch brüchiges beziehungsweise trockenes Haar äußern.

WANC 06.07.04
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Brigitte.de

br-online

 
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