Diät
Essen + Trinken
Tipps
Vitalstoffe
 
 


Anthocyane befinden sich überwiegend in der Schale der Frucht und sind für die blau-violette Farbe verantwortlich
Pflaumen: Nicht nur bei Verdauungsproblemen

Pflaumen helfen vor allem bei Verdauungsproblemen. Doch das sind nicht alle vorteilhaften Gesundheitswirkungen dieser Frucht. Die Schale von Pflaumen enthält Anthocyane, die vor Krebs und Herzinfarkten schützen.

Pflaumen oder Zwetschen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser und haben mit nur etwa 50 Kilokalorien pro 100 Gramm einen niedrigen Energiegehalt und enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.Pflaumen sind eine gesundheitsfördernde Bereicherung für den Speisezettel, erklärt denn auch Diplom Ökotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Bad Aachen.

Es gibt verschiedene Pflaumensorten: Eierpflaumen, Rundpflaumen, Mirabellen und Zwetschen, die man in Deutschland besonders häufig findet. Neben dem blutdruckregulierenden Mineralstoff Kalium und dem Provitamin A Beta-Carotin enthalten Pflaumen reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.

Vor allem die zu den Polyphenolen zählenden Anthocyane sind in der Steinfrucht enthalten. Diese Anthocyane befinden sich überwiegend in der Schale der Frucht und sind  für die blau-violette Farbe verantwortlich. Für den Menschen haben sie einen gesundheitlichen Nutzen: Sie sind antioxidativ und schützen vor Krebs und Herzinfarkten.

Pflaumen helfen auch gegen Verdauungsprobleme. Aufgrund der abführenden Wirkung können sie gegen leichte Verstopfungen helfen, besonders wirksam sind dabei getrocknete Pflaumen oder Pflaumensaft. Pflaumen regulieren sanft die Verdauung und machen Abführmittel oft überflüssig.

Der Verwendung von Pflaumen sind kaum Grenzen gesetzt. Sie eignen sich hervorragend für den Frischverzehr und ergänzen als fruchtiger Belag den Kuchen. Hobbyköche können sie zu Mus, Konfitüre oder Kompott verarbeiten. Pflaumen lassen sich nicht nur einkochen sondern auch ausgezeichnet einfrieren.

Pflaumen bilden während des Wachstums eine weißlich schimmernde Wachsschicht. Diese schützt die Frucht vor dem Austrocknen und dient weiterhin als Barriere für schädliche Mikroorganismen. Reife Früchte halten sich im Kühlschrank gelagert einige Tage, besonders gut haltbar sind Pflaumen, wenn sie noch von der schützenden Wachsschicht umgeben sind. Unreife Früchte kann man bei Zimmertemperatur nachreifen lassen.

WANC 09.09.04

SWR.de

UGB Gesundheits- Förderung

ServiceZeit Gesundheit

Darm mit löslichen Ballaststoffen wieder auf Trab bringen

 
Seite versenden  
Seite drucken