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Toast zum Frühstück: Zu starkes Bräunen vermeiden
Haushaltstipps gegen Acrylamid: "Vergolden statt verkohlen"

Aufs richtige Zubereiten kommt es an. Um das in vielen stärkehaltigen Lebensmitteln entstehende Acrylamid zu senken, hat das Bundesverbraucherministerium eine Reihe von Tipps zusammengestellt:

Kartoffeln: Wenn sie zum Frittieren oder Braten vorgesehen sind, sollten sie noch nicht ausgetrieben haben. Zum Frittieren "mehlig kochende" oder "vorwiegend fest kochende" Sorten verwenden. Die Kartoffeln nach dem Schälen zerkleinern und rund eine Stunde wässern. Dadurch werden Ausgangsprodukte für die Bildung von Acrylamid herausgelöst. Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln zubereiten.

Pommes frites: Sowohl im Backofen als auch in der Fritteuse so kurz wie möglich erhitzen, bis sie goldgelb sind. Im Umluft-Backofen eine Temperatur von 180 Grad Celsius nicht überschreiten, bei Ober- und Unterhitze gelten 200 Grad Celsius als Obergrenze und in der Fritteuse 175 Grad Celsius. Dicke Pommes sind besser als dünne. Im Backofen kann Backpapier eine verstärkte Acrylamidbildung reduzieren.

Kroketten: Für Kartoffelerzeugnisse aus Formteigen – also etwa Kroketten – gelten die gleichen Empfehlungen wie für Pommes frites.

Reibekuchen: Für das Braten von Reibekuchen, Bratkartoffeln aus rohen Kartoffelscheiben und ähnlichem in der Pfanne statt Öl Margarine mit mindestens 80 Prozent Fett oder Öl mit etwas Margarine verwenden.

Brot: Beim Backen von Brot eine zu starke Bräunung der Kruste vermeiden. Große Brote enthalten tendenziell weniger hohe Acrylamidanteile als Brötchen und anderes Kleingebäck.

Toast: Auch beim Toasten zu starkes Bräunen vermeiden.

WANC 10.02.02

Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

EVZ

Bundesamt für Gesundheit

 
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