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Fisch : Omega-3-Fetssäuren schützen Herz und Gefäße
Omega-3-Fettsäuren: Auch für Gesunde empfehlenswert

Die Amerikanische Herzgesellschaft (AHA) empfiehlt gesunden Menschen, Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen, um ihr Herz zu schützen. Das geht aus einer Veröffentlichung in der renommierten Zeitschrift "Circulation" hervor. "Omega-3-Fettsäuren sind nicht einfach gute Fette, sie wirken sich auch positiv auf die Herzgesundheit aus und reduzieren die Inzidenz von kardiovaskulären Erkrankungen", so Penny Kris-Etherton, Professorin der Ernährungswissenschaft an der Pennsylvania State University und Erstautorin.

Die positive Wirkung auf Herz und Gefäße geht auf mehrere Faktoren zurück. Omega-3-Fettsäuren senken das Risiko für Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt. Sie wirken einer Thrombose entgegen, indem sie die Verklumpung der Blutplättchen hemmen. Auch vermindern sie das Wachstum arteriosklerotischer Plaques und verbessern die Arterien-Gesundheit. Da sie den Triglyceridspiegel senken, haben sie positive Auswirkungen auf die Verteilung der Blutfettwerte. Zudem senken sie den Blutdruck. Diese Effekte sind schon nach kurzer Zeit zu beobachten.

Seit langem rät die Amerikanische Herzgesellschaft gesunden Erwachsenen, zweimal pro Woche Fisch zu essen. Vor allem in fettem Fisch wie Lachs, Makrele oder Tunfisch sind die beiden wichtigsten Omega-3-Fettsäuren enthalten. Eine weitere kommt in bestimmten Pflanzen (Sojabohnen, Leinsamen, Walnüssen) vor, sie ist aber weniger wirksam. Aufgrund möglicher Schadstoffbelastungen im Fisch sollten Kinder sowie schwangere oder stillen Frauen auf hohen Fischkonsum verzichten. Bei Personen ab 40 Jahren überwiegt allerdings die herzschützende Wirkung der Fischöle.

Menschen, bei denen bereits koronare Krankheiten vorhanden sind, sollten am besten täglich ein Gramm Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Wer diese Menge nicht allein durch eine ausgewogene Diät erreicht oder Bedenken im Hinblick auf die Schadstoffbelastung hat, kann auf Präparate aus der Apotheke zurückgreifen. Bei diesen Präparaten liegt keine Schadstoffbelastung vor. Wichtig allerdings: die regelmäßige, langfristige Einnahme.

WANC 13.02.03

Circulation

 
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