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L-Carnitin macht müde Herzen munter

Eine Fitnesskur für das Herz liefert L-Carnitin. Das ist eine körpereigene Substanz, die aus den Aminosäuren, Methionin und Lysin besteht und in Leber, Hoden und Niere gebildet wird. L-Carnitin kann die Funktion des Herzens nach Sauerstoffmangel (medizinisch: Ischämie) verbessern, wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin betont.

Sauerstoffmangel im Herzen ist gefährlich. Als Folge einer Ischämie können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) auftreten, deren Häufigkeit und Schwere L-Carnitin ebenfalls vermindern kann. Insgesamt trägt L-Carnitin dazu bei, die durch Ischämie bedingten Veränderungen im Herzen schnell zu beheben und den Ausgangszustand wieder herzustellen.

Auch für das gesunde Herz hat Carnitin große Bedeutung: Das Herz deckt seinen Energiebedarf zu rund 60 Prozent aus Fettsäuren, für deren Verwertung L-Carnitin nötig ist. In Studien stellte Prof. Dr. Heinz Löster, Universität Leipzig, an isolierten Langendorff-Herzen fest, dass die Gabe von L-Carnitin den linksventrikulären Druck des Herzens besser erhöht als eine Glucosezufuhr.

Der linksventrikuläre Druck bezeichnet den Druck, den das Herz aufbaut, um Blut in die Aorta auszuwerfen und damit den Körper zu versorgen. Diese Verbesserung des Drucks ist darauf zurück zu führen, dass unter Carnitinzufuhr die Energieträger ATP und Kreatinphosphat schneller und in größerer Menge zur Verfügung gestellt werden: Das Herz regeneriert sich besser. Laut Gesellschaft empfiehlt es sich deswegen für Patienten mit Herzinsuffizienz die Einnahme von einem Gramm L-Carnitin täglich neben der sonstigen Medikation.

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