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Vorsicht: Weihnachtsgebäck oft nichts für Allergiker

Weihnachtsgebäck kann für Allergiker zur Gefahr werden. Manche Gewürze und Nüsse in den Plätzchen lösen allergische Reaktionen aus.

Nahrungsmittelallergiker sehen schweren Zeiten entgegen. Zur Weihnachtszeit locken Lebkuchen, Marzipan, Printen und Co. und verführen zum Naschen. Doch bei Plätzchen, in dem Nüsse und Gewürze enthalten sind, ist Vorsicht angesagt. Wissenschaftler haben festgestellt, dass solches Gebäck gefährliche Allergien auslösen kann: Ein Biss in eine Mandelprinte, und schon fängt es bei vielen Allergikern im Mund an zu kribbeln, die Lippen werden rot, der Hals kann anschwellen. Der Griff zum bunten Teller kann bei einigen Menschen zudem Hautreaktionen, Durchfall, Atemnot oder sogar Kreislaufkollaps zur Folge haben.

Mediziner warnen daher Allergiker vor allem vor Zutaten wie Koriander, Muskat und Gewürznelken. Auch Nüsse, wie Hasel- oder Pekannüsse, sind hochallergen. Wer auf Nüsse und Mandel allergisch reagiert, sollte daran denken, dass Marzipan Mandeln und Pistazien enthält und Nugat aus Haselnüssen oder Mandeln hergestellt wird.

Übrigens können auch viele Pollenallergiker durch bestimmte Weihnachtskekse allergische Reaktionen bekommen. Verantwortlich dafür sind die so genannten Kreuzallergien. Die Pollenallergene gleichen in ihrer Struktur bestimmten Eiweißen in Nahrungsmitteln. Kreuzallergien können bei Erlen-, Birken- und Haselpollen- Allergiker durch den Verzehr von Mandeln, Hasel- oder Walnüssen und Nougat entstehen. Auf bestimmte Weihnachtsgewürze wie Anis, Zimt oder Koriander können Beifuß-Allergiker reagieren und bei einer Gräser-Allergie können Kreuzreaktionen mit Weizenmehl oder Erdnüssen auftreten.

WANC 18.12.03/dgk

ORF

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