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Feiern und Trinken: Vorsicht vor Restalkohol am nächsten Morgen
So kommen Sie gut durch die tollen Tage

Wer an den tollen Tagen zu tief ins Glas schaut, dem droht meist ein böses Erwachen: Schwindel, Zittern, Übelkeit, Kreislauf- und Magenprobleme sowie ein Brummschädel sind die Quittung für eine durchzechte Nacht. Warum man einen Kater bekommt und Tipps, wie man ihn austricksen kann.

Ob man am nächsten Tag von einem Kater oder einem Kätzchen heimgesucht wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Das Körpergewicht eines Menschen spielt eine Rolle. Pro Stunde kann die Leber etwa ein Gramm Alkohol je zehn Kilogramm Körpergewicht (= 0,1 Promille) abbauen.

Mit einer Flasche Wein (0,7 Liter) oder drei Flaschen Bier (je 0,5 Liter) hat ein Mann mit 75 Kilogramm einen Alkoholspiegel von etwa 1,1 Promille erreicht. Bei einer 65 Kilogramm schweren Frau liegt dieser bei zirka 1,3 Promille. Erst nach elf Stunden ist der Alkohol bei ihm abgebaut, bei ihr in 13 Stunden. Nach einer kurzen Nacht würde man bei einer Polizeikontrolle sicher durchfallen. Deshalb: Den Restalkohol am nächsten Morgen keinesfalls unterschätzen.

Nicht nur für Karnevalisten noch die folgenden Tipps zur Schadensbegrenzung: Kein Alkohol auf leeren Magen, fettreiches Essen als Basis und zwischendurch mit Mineralwasser eine Pause vom Alkohol einlegen. Vor dem Zechen schaffen eine kräftige Suppe, ein deftiges Brot mit Schmalz, Käse, Ölsardinen oder Bratkartoffeln mit Hering eine gute Grundlage.

Zwischendurch immer ein Glas Mineralwasser trinken. Das gleicht den Flüssigkeitsverlust aus, der Körper bekommt Mineralstoffe und man bleibt länger fit. Auch kräftig bei Nüssen, Käsehappen oder Salzstangen zugreifen, lautet eine Empfehlung. Vor dem Schlafengehen eine Calcium- und Magnesiumtablette nehmen, das füllt den Mineralien- Haushalt auf.

WANC 24.01.05/Neue Apotheken Illustrierte
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