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Welche Fette der Gesundheit wirklich schaden

Bestimmte Fette stehen in dem Verruf, dem Herzen und den Gefäßen zu schaden. Dabei braucht der Körper durchaus Fett - z.B. für Gehirn und Knochen, doch kommt es auf Menge und Qualität an. Eine Studie hat die Gesundheitsgefahren von gesättigten, ein- und mehrfach ungesättigten sowie Trans-Fettsäuren erforscht. Dabei stellte sich heraus, dass die derzeitigen Ernährungsempfehlungen, gesättigte und Trans-Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen durchaus richtig sind. 

Ausgewertet wurden die Gesundheitsdaten von 83349 Frauen und 42884 Männern, die keine kardio-vaskulären oder Krebserkrankungen hatten sowie nicht unter Diabetes Typ 1 oder 2 litten. Die tägliche Fettaufnahme wurde über einen Zeitraum von 1980 bis 2012 regelmäßig aufgezeichnet. In dieser Zeit wurden 33304 Todesfälle erfasst.

Im Vergleich eines geringen mit einerm hohen Anteil gesättigter Fette an der Ernähung betrug das erhöhte Risiko bei einem hohen Fettverzehr an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben 8%. Bei mehrfach gesättigten Fettsäuren verminderten hohe Mengen das Sterberisiko um 19% und bei einfach gesättigten Fettsäuren um 11%. Wer besonders viele Trans-Fettsäuren zu sich nahm, hatte ein um 13% erhöhtes Risiko.

Aus der Auswertung ergab sich auch, dass das Ersetzen von 5% der Energieaufnahme mit gesättigten durch einfach oder mehrfach gesättigte Fettsäuren, die Sterbegefahr um 27% bzw. 13% verminderte.

07.07.2016/ Quelle: JAMA

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