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Das Piperin in scharzem Pfeffer verhindert die Bildung neuer Fettzellen im Körper (Foto: stck.xchng 1187029)
Das Piperin in scharzem Pfeffer verhindert die Bildung neuer Fettzellen im Körper (Foto: stck.xchng 1187029)
Macht Pfeffer schlank?

Pfeffer kann Speisen eine schmackhafte, scharfe Note verleihen. Pfeffer kann einen auch zum Niesen bringen. Und laut einer Studie an der Sejong University in Seoul kann Pfeffer sogar Fettdepots im Körper bekämpfen.

Genau genommen entfaltet diese Wirkungen der Würzstoff im Pfeffer: das Piperin. Dieser Scharfmacher scheint laut den Untersuchungen der Wissenschaftler die Aktivität der Gene zu beeinflussen, die die Bildung neuer Fettzellen kontrollieren. Der Einfluß des Piperin hemmt also die Bildung neuer Fettzellen im Körper. Außerdem senkt es die Blutfettwerte und entfaltet weitere gesundheitsfördernde Effekte. Deshalb soll Piperin künftig in der Behandlung von Adipositas und anderen Stoffwechselkrankheiten genutzt werden.

In der Ayurveda-Medizin wird schwarzer Pfeffer seit langem zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen wie etwa Durchfall, bei Cholera und sogar als Schlankmacher eingesetzt. Piperin ist im schwarzen Pfeffer mit fünf bis zehn Prozent enthalten.

"Viele weitere Wirkungen von Piperin gilt es noch zu erforschen", betont Rupert Schreiner, Stoffwechselexperte der Abteilung analytische Chemie am Labor Limbach. Schreiner konnte mit Kollegen kürzlich nachweisen, dass Piperin die Bioverfügbarkeit von Epigallokatechingallat (EGCG) vervierfacht. Dieser Hauptbestandteil des grünen Tees kann damit eine positive Wirkung im Körper deutlich besser entfalten. EGCG ist ein pflanzliches Polyphenol, das gegen Entzündungen wirken, das Immunsystem stärken und Tumoren bekämpfen soll.

wanc 09.05.2012/ Quelle: Journal of Agricultural and Food Chemistry
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