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Kupfer kann dabei helfen, der Osteoporose vorzubeugen
Kupfer erhöht Elastizität der Knochen

Kupfer ist ein wichtiger Bestandteil von Enzymen, die die Vernetzung von Elastin und Kollagen unterstützen. Damit trägt es zur Aufrechterhaltung der Knochenelastizität bei und beugt einer Osteoporose vor.

Kupfer ist ein Spurenelement, dass essenzieller Bestandteil von vielfältigen Enzymen im Körper ist. Für den Stoffwechsel von Knochen und Knorpel ist das Metalloenzym Lysyloxidase bedeutsam, da es für die Vernetzung von Elastin sowie Kollagen benötigt wird und hiermit die Elastizität des Knochens aufrechterhält. Für die Aufrechterhaltung der Knochenfestigkeit sind die Mikronährstoffe Calcium, Vitamin D3, Vitamin K1, Kupfer und Fluor notwendig. Die ausreichende Aufnahme dieser Mikronährstoffe leistet von der Ernährungsseite her einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung einer Osteoporose, betont Diplom Oecotrophologin Heike Knöpfel von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

Der Kupferbestand des Körpers beträgt 80 bis 100 Milligramm, womit Kupfer das dritthäufigste Spurenelement im menschlichen Organismus darstellt. Ein Mangel an Kupfer ruft unterschiedliche Symptome hervor. Unter anderem kann es zu einer Verminderung der weißen Blutkörperchen, zum Auftreten von Knochenfrakturen als Folge einer Osteoporose sowie zu einer gestörten Synthese von Kollagen und Elastin und hiermit zu spontanen Gefäßrupturen kommen. Lebensmittel, die reichlich Kupfer liefern, sind Getreideprodukte, Leber, Fische, Schalentiere sowie einige Käse- und Gemüsesorten. Die empfohlene tägliche Aufnahmemenge Kupfer liebt bei 1,0 bis 1,5 Milligramm:

Neben der richtigen Ernährung spielt für die Festigung der Knochen regelmäßige Bewegung eine entscheidende Rolle. Die Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung, die durch einen Abbau von Knochen mit einer erhöhten Frakturneigung einhergeht. Insbesondere Frauen nach den Wechseljahren sind von ihr betroffen. Häufig sind Knochenbrüche der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses sowie der Hüfte. Besonders für Senioren können sich hierdurch längere Zeiten der Bettlägerigkeit mit gravierenden Folgen einstellen.

WANC 02.08.04

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