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Die richtigen Lebensmittel für die Gesundheit einkaufen
Beim Einkauf auf die Gesundheit achten

Drei Einkaufsführer wollen bei einer ausgewogenen Ernährung helfen. Denn die Ernährung spielt bei der Erhaltung der Gesundheit und der Abwehr von Krankheiten eine wichtige Rolle.

Der Stoffwechsel des Menschen kann nur reibungslos funktionieren, wenn alle dafür benötigten Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Wie man seinen Körper mit genügend Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt, erklärt ein Autorenteam in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Vitamine" (Haug Sachbuch, Stuttgart. 2003). Der Ratgeber zeigt, welche Produkte für eine ausgewogene Ernährung kombiniert werden können, welche Lebensmittel eingekauft werden sollten und auf was der Verbraucher beim Einkauf achten muss. Die Autoren beurteilen jeweils den Nährstoffgehalt von tief gekühlten, frischen oder in Dosen abgepackten Lebensmitteln und informieren auch über den sinnvollen Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Energiezufuhr über die Nahrung sollte dem tatsächlichen Energiebedarf des Menschen entsprechen, den er für die grundlegenden Leistungen seines Stoffwechsels und für jede zusätzliche Art von körperlicher Tätigkeit benötigt. Energielieferanten sind vor allem die Nährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweißstoffe. Peter Mayr, Küchenmeister im Gesundheitszentrum Golfhotel am Wörthersee, informiert in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Kohlenhydrate, Proteine, Fette" (Haug Sachbuch, Stuttgart. 2003), welche Menge an Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen in den jeweiligen Lebensmitteln enthalten sind und wie man diese Energielieferanten am besten kombiniert. Er empfiehlt hierbei vor allem eine fettarme Ernährung. Zuviel wird sonst im Unterhautfettgewebe gespeichert und nicht verbraucht. Es gibt viele Möglichkeiten Fett einzusparen: Streichfette mäßig gebrauchen, fettsparende Garungsmethoden anwenden und vermehrt kaltgepresste Pflanzenöle verwenden.

Phytoöstrogene befinden sich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln und werden dem Körper über die Nahrung zugeführt. Diese Pflanzenstoffe ähneln den körpereigenen Östrogenen. Ihre Wirkung auf Frauen in den Wechseljahren ist zwar häufig schwächer als die der Hormonersatzpräparate, dafür weisen sie aber auch nicht deren Risiken auf. Dr. med. Bernd Kleine-Gunk, Chefarzt der Gynäkologie EuromedClinic in Fürth, stellt in dem Titel "Ihr Einkaufsführer Phytoöstrogene" (Haug Sachbuch, Stuttgart. 2003) die Lebensmittel vor, in denen die Pflanzenhormone enthalten sind: "Der Einkaufsführer zeigt Frauen, wie sie ihr Hormondefizit auf natürlichem Wege ausgleichen können", erklärt Kleine-Gunk. Hauptlieferant ist vor allem Soja, aber auch in Linsen, Leinsamen und Kichererbsen sind die pflanzlichen Hormone enthalten. In dem Einkaufsführer finden sich außerdem Listen zum Phytoöstrogengehalt der einzelnen Lebensmittel und einige Rezepte mit Phytoöstrogenen.

WANC 02.09.03

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

 
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