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Tomate: Powerstoffe gegen Bluthochdruck
Sonnengereifte Tomaten: Rot und gesund

Ob Strauch-, Cocktail-, Kirsch-, Fleisch- oder die ganz profane Haushaltstomate – allen gemeinsam sind die wertvollen Inhaltsstoffe, die Herz und Kreislauf stärken, betont die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.

Tomaten bestehen zwar zu 95 Prozent aus Wasser, die restlichen fünf Prozent strotzen jedoch vor Powerstoffen aus der Naturapotheke. Mit dreizehn Vitaminen, siebzehn Mineralstoffen, reichlich sekundären Pflanzenstoffen und Fruchtsäuren ist sie ein delikater aromatischer Gemüsevertreter, der im Speiseplan einen festen Platz haben sollte.

Besonders hoch ist der Gehalt an b-Carotin, Vitamin K, Vitamin C und Folsäure. Von den Mineralstoffen macht Kalium den mengenmäßig größten Anteil in der Tomate aus. Kalium ist für ein reibungsloses Funktionieren des Wasserhaushalts wichtig. Zusammen mit Natrium spielt es eine Rolle bei der Reizweiterleitung der Nerven und Muskeln. Auch das Herz ist zur Erfüllung seiner Pumpfunktion und damit der Gewährleistung eines stabilen Blutkreislaufs auf Kalium angewiesen.

Carotinoide verursachen die rote Färbung der Tomaten. Viele davon sind eine Vorstufe des Vitamin A und wichtig für die Sehleistung sowie als Haut- und Schleimhautschutz. Von den in der Tomate vorkommenden sekundären Pflanzenstoffen hat Lycopin besonderen Stellenwert. Es besitzt antioxidative und antikanzerogene Eigenschaften. Lycopin ist wirksam beim Abbau reaktiver Sauerstoffverbindungen und reduziert das Risiko von koronaren Herzkrankheiten und Arteriosklerose. Weitere Eigenschaften: Es schützt die Haut vor schädlichen UV-Strahlen.

Unbedingt beachten: Zerkleinern und schonendes Erhitzen von frischen Tomaten erhöht die Bioverfügbarkeit des Lycopins.

WANC 26.08.03

Medical Tribune

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