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Weniger Geld für Medikamente (Foto: ABDA)
Arzneimittelausgaben sinken

Das erste Quartal hatte noch mit einem deutlichen Plus bei den Arzneimittelausgaben abgeschlossen. Im April sind die Ausgaben zurückgegangen, die Apotheker führen das auf die Folgen des neuen Arzneimittelspargesetzes zurück.

Die Ausgaben für Arzneimittel sind im April gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Medikamente 6,3 % weniger ausgegeben. Im April 2006 hat die GKV 1,86 Mrd. Euro für die Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln berappt. Das sind rund 125 Mio. Euro weniger als im Vorjahresmonat. Dies meldet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA.

Nach Ansicht der ABDA entfaltet das neue Arzneimittelspargesetz (AVWG) offensichtlich seine Wirkung. Demzufolge müssen die Hersteller von Generika den Kassen rückwirkend ab 1. April einen Rabatt von 10 % einräumen. Das erste Quartal 2006 war mit einem Ausgabenzuwachs von 10,6 % abgeschlossen worden.

WANC 01.06.06

Krankenkassen: Zwei Drittel ohne Schulden

Gesundheitssyste- me: Weltweit unter Druck

 
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