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Deutsche scheinen gerne zum Arzt zu gehen - sie suchen ihn im internationalen Vergleich öfter auf (Foto: DAK)
Deutsche: Häufige Arztbesuche

Die Menschen in Deutschland gehen einer Studie zufolge immer häufiger zum Arzt. Unterschiede gibt es bei den Geschlechtern, wobei sich die Zahl der Arztbesuche mit zunehmendem Alter aneinander angleichen.

Innerhalb eines Jahres (2007) gingen 92,6% der Bevölkerung zu einem niedergelassenen Arzt. Pro Person gab es im Durchschnitt 7,1 Behandlungsfälle. Und jeder Patient war im Jahr 17,7 mal beim Arzt. Zum Vergleich: 2004 betrug die Zahl der Arztkontakte noch 16,4. Das führt zu der unglaublichen Summe von 1,48 Mrd. Arztkontakten, die im Jahr 2007 von 76 Mio. Menschen bei 586 Mio. Behandlungsfällen erreicht wurden.Im internationalen Vergleich ist das Spitze. Laut Daten der OECD rangiert die Zahl der Arztkontakte zwischen 2,8 in Schweden und 13,7 in Japan.

Und wann suchen die Kranken ihren Arzt auf? Die höchsten Raten finden sich regelmäßig an Montagen. Am häufigsten finden sich Kleinkinder und Hochbetagte in der Sprechstunde. Bei Säuglingen und Kleinkindern werden gut 15 Kontakte pro Jahr erfasst. Die geringste Häufigkeit findet sich mit 7,5 Kontakten je Jahr bei jungen Männern im Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Bei Frauen in diesem Alter liegen die Kontakte bei rund 15. Nach Vollendung des 50. Lebensjahres steigen die Kontaktzahlen rapide an und gleichen sich mit zunehmendem Alter bei Frauen und Männern auch an. Ab dem 85. Lebensjahr liegen die Kontakte bei rund 40 im Jahr.

WANC 15.01.09, Quelle: GEK-Report ambulant-ärztliche Versorgung 2008

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