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Vorsorgeuntersuchungen: Die Zahl der Vorsorgemuffel wächst
Gesundheits-Check-up: Nur jeder Fünfte nutzt ihn

Vorsorge-Untersuchungen werden nur unzureichend genutzt. Bundesweit ging nur jeder fünfte über 35-Jährige im vergangenen Jahr zum Gesundheits-Check-up.

Rund 80 Prozent der anspruchsberechtigten Männer und Frauen verzichteten auf die alle zwei Jahre mögliche kostenlose Gesundheitsuntersuchung. Damit blieb die Inanspruchnahme im Jahr 2004 etwa auf dem Niveau von 2003. Das ergab eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK).

Auch bei der Krebsfrüherkennung erweisen sich die Deutschen als Vorsorgemuffel: So nutzten 2004 nur noch 28 Prozent der Männer die Chance zur kostenlosen Krebsfrüherkennung. 2003 waren es noch 31 Prozent. Auch bei den Frauen sank die Teilnahmequote geringfügig. 2004 nutzten 61 Prozent der Frauen die Krebsfrüherkennung, 2003 waren es noch 64 Prozent der Frauen.

Der Gesundheits-Check-up beim Hausarzt oder Internisten soll helfen, vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen sowie eine Zuckerkrankheit, von Medizinern Diabetes mellitus genannt, rechtzeitig zu erkennen. Denn es gibt eine Reihe von Risikofaktoren, die diese Krankheiten begünstigen. Für gesetzlich Krankenversicherte sind diese Vorsorge-Untersuchungen kostenlos. Eine Praxisgebühr wird nicht fällig.

WANC 17.11.05

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