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Arzneimittelausgaben in den ersten drei Quartalen 2004
Weniger Geld für Medikamente

Auch im dritten Quartal dieses Jahres wurde wieder weniger für Arzneimittel ausgegeben. Insgesamt sind bisher 1,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr eingespart worden. 

Das GKV-Modernisierungsgesetz führt weiterhin zu einer starken Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen. Im dritten Quartal 2004 wurden insgesamt 378 Millionen Euro eingespart. Damit sind von Januar bis September 1,816 Millionen Euro weniger für Arzneimittel aus Apotheken ausgegeben worden als im Vorjahreszeitraum.

"Die Einspareffekte des GKV-Modernisierungsgesetzes greifen nach wie vor," so Dr. Frank Diener, Geschäftsführer Wirtschaft und Soziales der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Im dritten Quartal 2004 lagen die Ausgaben 6,84 Prozent unter dem Ausgabenvolumen des dritten Quartals 2003."

Die Wenigerausgaben setzen sich seit Anfang des Jahres fort. Im ersten Quartal wurden gegenüber dem Vorjahr -16,84 Prozent und im zweiten Quartal -10,11 Prozent eingespart. Betont Diener: "Wir beobachten allerdings, dass die Zahl der von Zuzahlungen befreiten Versicherten nach wie vor steigt und die Krankenkassen deshalb weniger einsparen. Im September lag der Anteil der Zuzahlungen an den Gesamtumsätzen nur noch bei knapp 8 Prozent, im Januar hatten wir noch einen Anteil von über 11 Prozent."

WANC 29.10.04

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