Medikamente per Post: Arzneimittelsicherheit am wichtigsten
Internetapotheke: Immer mehr sagen "Ja"

Versandapotheken und das Bestellen von Medikamenten über das Internet erfreuen sich steigender Akzeptanz. Das ergab eine Umfrage. Die meisten, die auf dem Weg bereits bestellt hatten, waren mit der Internetapotheke zufrieden.

86 Prozent der Teilnehmer einer Online-Befragung des IKK-Bundesverbandes können sich vorstellen, Medikamente über eine Versandapotheke zu bestellen. Dies zeigt, dass insbesondere Nutzer des Internets den Versandhandel als gleichberechtigte Quelle für den Medikamentenbezug mehr und mehr akzeptieren. Schon 22 Prozent der Befragungsteilnehmer haben bereits Medikamente bei einer Versandapotheke bestellt - 13 Prozent sogar mehrfach.

Auch die Zufriedenheitswerte waren sehr hoch. 94 Prozent der Teilnehmer, die bereits eine Versandapotheke genutzt haben (113 Befragte), waren mit Service, Beratung und Lieferung sehr zufrieden oder zufrieden. Nur 9 Prozent fanden die Lieferzeiten zu lang.

Die Befragung zeigt aber auch, dass die Arzneimittelsicherheit für die Befragten an erster Stelle steht. 21 Prozent der Teilnehmer legten besonderen Wert auf die Erfüllung der deutschen Bestimmungen für Arzneimittelsicherheit. Kostenvorteile für nicht verschreibungspflichtige Medikamente (21 Prozent) sowie die Flexibilität aufgrund der Unabhängigkeit von Ladenöffnungszeiten (17 Prozent) sind weitere Beweggründe, den Versandhandel zu nutzen. Als Bestellweg würden 75 Prozent der Teilnehmer das Internet bzw. E-Mail bevorzugen.

Die Abfrage zum Thema Versandapotheke war vom 15. Juni bis zum 30. Juli 2004 online. Insgesamt haben 494 Internetnutzer an der Befragung teilgenommen. Von 327 Teilnehmern, die ihr Alter angegeben haben, sind 70 Prozent zwischen 18 und 40 Jahren.

WANC 03.09.04
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