Mit dem Alter sinkt der Schlafbedarf
Wie Sie schlaflose Nächte vermeiden

Fast die Hälfte aller Deutschen leidet unter Schlafproblemen - ältere mehr als jüngere Menschen. Wenn Sie einige Tipps beherzigen, fällt Ihnen das Ein- und Durchschlafen leichter.

Wer kennt das nicht? Man hat zwar brav acht Stunden im Bett gelegen, ist aber dauernd wieder aufgewacht und hat sich von der einen zur anderen Seite gewälzt. Morgens quält man sich zerschlagen, matt und missmutig aus den Federn.

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts leidet fast jeder zweite Deutsche unter Schlafproblemen. Dabei sind ältere Menschen stärker betroffen als jüngere. Wegen ganz normaler altersbedingter Schlafveränderungen treten ab dem 65. Lebensjahr Ein- und Durchschlafstörungen besonders häufig auf.

Auch der Schlafbedarf sinkt. Ein Säugling schläft noch rund 16 Stunden täglich, Kleinkinder 11 bis 13 Stunden, Erwachsene benötigen rund acht Stunden Schlaf, bei Älteren sinkt der Schlafbedarf auf etwa sechs Stunden. Das sind jedoch Durchschnittswerte, die individuell schwanken können.

"Oft verhelfen schon ein paar einfache Tricks zu einem besseren Schlaf", sagt Dr. Catharina Bullmann, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse (TK). Hier ihre Tipps:
  • Nicht zu spät und zu schwer essen. In den sechs Stunden vor dem Zubettgehen auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Cola, aber auch schwarzen Tee verzichten. Keinen Alkohol trinken. Schon geringe Mengen können anregend wirken.
  • Nicht zu früh ins Bett gehen. Wer um 20 Uhr schlafen geht, wäre
    bei einem Schlafpensum von sieben Stunden schon um 3 Uhr in der Nacht ausgeschlafen. 
  •  Ein regelmäßiger Tagesrhythmus hält die innere biologische Uhr
    im "richtigen Takt".
  • Die Temperatur im Schlafzimmer sollte bei ca. 17 Grad Celsius
    liegen. Den Schlafraum gut lüften und verdunkeln.
  • Schlaftabletten meiden oder vorsichtig und sparsam mit diesen
    Medikamenten umgehen.

WANC 05.09.05

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