Gemeiner Efeu: Schwarze Beeren führen zu Übelkeit, Brechdruchfall, Hautausschlag
Vorsicht vor unerkannten Giftpflanzen im Familiengarten

Viele Blühpflanzen, die jetzt in die Gärten gepflanzt werden, haben Bestandteile, an denen sich gerade kleine Kinder schwer vergiften können. Besonders gefährdet sind die Zwei- bis Dreijährigen, denn sie entdecken ihre Umwelt durch Lutschen und Kauen und nehmen dabei auch ihnen Fremdes in den Mund.

"Eltern sollten sich deshalb vor dem Pflanzenkauf gut darüber informieren, ob eine Pflanze giftige Bestandteile hat. Um diese Gewächse sollten sie einen weiten Bogen machen und nur Pflanzen kaufen, deren Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte ungiftig sind", empfiehlt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion 'Das Sichere Haus' (DSH).

Zu den gefährlichsten Pflanzen hierzulande zählen die als Kübelpflanze sehr beliebte Engelstrompete, der Goldregen (stark giftiger Samen!) und die Tollkirsche. Aber auch vermeintlich harmlose Pflanzen haben es "in sich": Die schwarzen Beerenfrüchte des Gemeinen Efeus führen, in größerer Zahl verzehrt, zu Übelkeit, Brechdurchfall und Hautausschlag. Auch die Rinde, Blätter und Früchte des Buchsbaums sind giftig.

WANC 07.04.04

Tipps, wie sie ihre Kinder vor Vergiftungen schützen können, finden Eltern in der Broschüre "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern" die die DSH zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, herausgegeben hat. Die Broschüre "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern" gibt es kostenlos gegen Einsendung einer Postkarte bei der: Aktion DSH, Stichwort "Gift", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg.

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