LCD-Bildschirme: Sind sie zu hell, ermüden sie die Augen (Foto: pte)
Zu helle LCD-Bildschirme verursachen Kopfschmerzen

LCD-Bildschirme sollen eigentlich die Augen schonen. Doch Reflexionen und außerordentliche Helligkeit können zu Kopfschmerzen führen und die Augen schneller ermüden.

Die Hersteller von Flachbildschirmen bewerben gern die maximale Helligkeit ihrer Geräte. Doch Vorsicht: Bei einem Test von zehn 19-Zoll-LCD-Displays hat die "Macwelt" herausgefunden, dass zu helle Monitore blenden und zu Kopfschmerzen durch schnelle Ermüdung der Augen führen können.

Dies trifft vor allem auf Geräte mit einer Lichtstärke von mehr als 300 Candela pro Quadratmeter (Candela = Maßeinheit für die Lichtstärke einer Strahlungsquelle; Abkürzung = cd/m2) zu. Dagegen sind 100 cd/m2 laut "Macwelt" für die alltägliche Arbeit am Mac oder PC vollkommen ausreichend.

300 cd/m2 und mehr bieten in erster Linie neue LCD-Displays, die mit einer speziellen, blank polierten Oberfläche ausgestattet sind. Solche Bildschirmoberflächen, die wie Glas aussehen, sollen Kontrast und Farbbrillanz deutlich verbessern.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Neben einer extrem hellen Bilddarstellung verursachen die polierten Oberflächen jede Menge Reflexionen, ähnlich wie bei einem alten Röhrenmonitor. Lediglich in stark abgedunkelten Räumen, bei dem sich sämtliche Lichtquellen seitlich oder hinter dem Monitor befinden, macht sich laut "Macwelt" ein glänzendes Panel durch besseren Kontrast bemerkbar.

Der mit Abstand beste 19-Zoll-LCD-Monitor im Test war der Eizo Flexscan L778. Der maximal 246,4 cd/m2 helle Monitor bietet nach Einschätzung der Experten für rund 845 Euro eine exzellente Bildqualität und ist aufgrund seiner kurzen Reaktionszeiten auch für Computerspieler gut geeignet. Das Prädikat Preistipp vergaben die Fachleute an den Hyundai L90D+. Ihre Einschätzung: Für rund 435 Euro liefert das Gerät eine gute Bildqualität bei einer maximalen Helligkeit von 200,5 cd/m2.

WANC 12.05.05
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