Gelenkschonende Sportarten wie Fahrradfahren eignen sich für rheumakranke Menschen besonders gut. (Foto: DGK)
Sport stärkt Muskelkraft und erhöht Ausdauer

Muskeln verkümmern, Sehnen verkürzen sich, Gelenke versteifen - das sind die Folgen, wenn sich rheumakranke Menschen nicht ausreichend bewegen. Die Bewegungs- und Sporttherapie soll dem entgegenwirken. Ziel der Therapie ist, die Beweglichkeit zu verbessern, die Muskelkraft zu stärken und die allgemeine Ausdauer zu erhöhen.

Bei der Auswahl der Sportart sollte man darauf achten, dass sie die Gelenke schont, die Beschwerden nicht verstärkt und kein hohes Verletzungsrisiko birgt. Außerdem ist es wichtig, Überlastungen zu vermeiden und ausreichend Ruhepausen einzulegen.

Bei rheumatischen Erkrankungen werden häufig Sportarten wie Schwimmen im warmen Wasser, Fahrradfahren, Walking, Aquajogging oder Wald- und Skilanglauf empfohlen. Für manche Rheumatiker sind auch Sportarten wie Reiten, Volley- und Basketball oder Golf geeignet. Bewegungs- und Sportprogramme machen jedoch nur dann Sinn, wenn man sie regelmäßig, am besten täglich ausübt und darauf achtet, dass sie auch wirklich die Muskulatur kräftigen und die Beweglichkeit der Gelenke fördern, einschließlich der Wirbelsäule.

Wichtig ist, bei der Wahl der Sportart in jedem Fall einen Arzt zu konsultieren.

Ein Funktionstraining für spezielle rheumatische Erkrankungen bieten unter fachlicher Anlei-tung beispielsweise die Selbsthilfegruppen der Deutschen Rheuma-Liga an.
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