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Das von der Sonne gebildete Vitamin D hält die Haut jung - andererseits erhöhen Sonnenstrahlen das Risiko für Hautkrebs
Vitamin D: Lässt Haut und Zellen langsamer altern

Vitamin D wird gebildet, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Dieses Vitamin soll helfen, die Alterung der Zellen und des Gewebes zu verzögern. Wenig erfreulich dabei: Sonnenlicht erhöht auch das Risiko einer Hautkrebserkrankung.

Ein Mangel an Vitamin D wurde bereits mit Multipler Sklerose und Gelenksrheumatismus in Zusammenhang gebracht. Das genetische Material im Inneren jeder Zelle hat eine eingebaute "Uhr", die bei jeder Erneuerung mitzählt. Die Verkürzung der Telomere stellt eine der Möglichkeiten dar den Alterungsprozess auf Zellebene zu untersuchen.

Bei der aktuellen Studie konzentrierten sich die Forscher auf die weißen Blutkörperchen, die öfter erneuert und deren Telomere daher auch rascher verkürzt werden. Dazu kommt es vor allem bei häufiger auftretenden Entzündungen. Bei 2.160 Frauen zwischen 18 und 79 Jahren wurden die Vitamin D-Werte im Blut gemessen und anschließend mit der Länge der Telomere ihrer weißen Blutkörperchen verglichen.

Nach der Anpassung der Ergebnisse an das jeweilige Alter der Frau zeigte sich, dass Frauen mit mehr Vitamin D im Blut dazu neigten längere Telomere zu haben und umgekehrt. Der leitende Wissenschaftler Brent Richards, King's College London, betonte, dass damit zum ersten Mal nachgewiesen würde, dass Menschen mit höheren Vitamin-D-Werten langsamer altern sollten: „Damit könnte erklärt sein, warum Vitamin D bei mit der Alterung zusammenhängenden Krankheiten wie Herzerkrankungen oder Krebs einen schützenden Effekt hat."

Kollege Tim Spector erklärte, es klinge zwar absurd, aber es könnte sein, dass Sonnenlicht das Risiko von Hautkrebs zwar erhöhe aber zugleich einen positiven Effekt auf den gesamten Alterungsprozess haben könnte. Die Autoren der Studie räumten ein, dass es keinen eindeutigen Beweis dafür gebe, dass Vitamin D für die Verzögerung der Alterung direkt verantwortlich sei. Denkbar könne auch sien, dass ein in der Studie nicht berücksichtigter Faktor entscheidend sei.

WANC 09.11.07


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