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Regelmäßige Bewegung kann die Leistungsfähigkeit des Gehirns von Senioren deutlich steigern (Foto: DAK/Arne C. Gerson)
Sport im Alter hält Gehirn jung

Regelmäßige Bewegung erhält die Leistungsfähigkeit des Gehirns älterer Menschen. Allerdings gibt es Unterschiede, je nachdem, welche Sportart trainiert wird.

Kann regelmäßige Bewegung die Leistungsfähigkeit des Gehirns älterer Menschen deutlich steigern?  Um diese Frage zu beantworten, wurden 115 Teilnehmer im Alter zwischen 65 und 75 Jahren Trainingsgruppen mit verschiedenen Programmen - Nordic Walking, einem allgemeinen Koordinations- und Gleichgewichtstraining oder einem Stretching- und Entspannungsprogramm - zugeteilt, an dem sie ein Jahr lang dreimal pro Woche teilnahmen.

Die beiden Gruppen mit Bewegungsprogrammen zeigten nach Abschluss der Studie bessere Leistungen in der Aufmerksamkeitssteuerung als vorher. Sie nutzten ihr Gehirn effizienter, indem sie für die schnelle und genaue Lösung von Aufmerksamkeitsaufgaben weniger Gehirnkapazitäten benötigten. Dies konnte anhand von veränderten Gehirnaktivierungsmustern der Testpersonen gezeigt werden, die mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie nachgewiesen wurden.

Der positive Effekt auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns war je nach Sportart aber unterschiedlich: Während die Nordic Walker die Testaufgaben schneller lösen konnten, erzielten die Teilnehmer des Koordinationstrainings qualitativ bessere bzw. genauere Testergebnisse. Einzig die Senioren, die ausschließlich an dem Entspannungs- und Stretchingprogramm teilgenommen hatten, zeigten keine nachweisbare Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit.

"Wir können an dieser Stelle noch nicht sagen, welche Trainingsform wir zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter als die effektivere empfehlen, da offensichtlich beide gut für unseren Geist sind. Entscheidendes Element ist jedoch die aktive Bewegung, da sie offensichtlich zu einer schnelleren und/oder effektiveren Verarbeitung bestimmter Reize führt", erklärt Studienleiterin Claudia Voelcker-Rehage.

WANC 22.08.08/ Quelle: Jacobs University Bremen

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