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Das Aufhalten des programmierten Zelltodes kann das Altern verzögern
Das Aufhalten des programmierten Zelltodes kann das Altern verzögern
Den Zelltod aufhalten, die Alterung aufhalten

In der Onkologie wird der Mechanismus angewendet, um vor einer Krebserkrankung zu schützen. Er nennt sich Apoptose und bezeichnet ein Selbstmordprogramm von Zellen, die durch Krebs geschädigt sind, um die Ausbreitung des Tumors zu verhindern. Doch Apoptose findet auch im Alterungsprozess des Menschen statt. Wenn man diesen Prozess aufhält, soll man die Alterung verzögern können.

Bei der Apoptose werden Zellen abgetötet, die geschädigt sind. Dadurch verhindert der Körper, dass sich Krankheiten im Körper ausbreiten können. Im Alterungsprozess wird dieser Mechanismus allerdings zum Problem. Denn im Gewebe häufen sich Zellen mit einem Schaden so stark an, dass das die Funktion von Organen einschränken kann. Und das beschleunigt letztlich deren Alterung. Ein gesteigerter programmierter Zelltod kann bestimmte Krankheiten fördern. Das sind  die sogenannten degenerativen Erkrankungen wie Chorea Huntington oder Amyotrophe Lateralsklerose.

Hemmung der Apoptose hält Organe länger fit
In Laborversuchen konnten Wissenschaftler nachweisen, dass eine Hemmung der Apoptose die Organe länger funktionieren und langsamer altern lässt. Medikamente, die sich auf die Aktivität der Apoptose auswirken, werden bereits in der Behandlung von Tumoren eingesetzt. Das Krebsrisiko soll nach der Apoptose-Hemmung nicht erhöht sein, da andere Kontrollpunkte intakt bleiben und instabile Zellen blockieren. Die Forscher hoffen, dass ihre Ergebnisse einen neuen Weg in der Prävention des altersbedingten Verlusts von Organfunktionen darstellen könnten.

06.12.2011/ Quelle: Nature Cell Biology. DOI: 10.1038/ncb2388
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