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Unser Lebensstil hat weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit und Alterungsprozesse

Wer ungesund lebt, fügt sich großen Schaden zu. Wissenschaftler haben jetzt heraus gefunden, dass ein ungesunder Lebensstil sogar Spuren im Erbgut hinterlässt. Die Folgen sind weitreichend: Der Stoffwechsel wird verändert, Organe geschädigt und Erkrankungen verursacht.

Wenn wir altern, verändert sich schrittweise unser Erbgut (DNA). Doch inzwischen haben Untersuchungen gezeigt, dass auch Umwelteinflüsse und Lebensstilfaktoren, wie Rauchen oder die Ernährung, die Erbsubstanz verändern können. Diese Vorgänge können die Genfunktion beeinflussen und werden als Epigenetik bezeichnet. Welche Auswirkungen das hat, hat ein Wissenschaftlerteam an über 1800 Teilnehmern beobachtet. Dabei wurden mehr als 457.000 Stellen im Erbgut auf biochemische Veränderungen gecheckt und mit den Konzentrationen von 649 verschiedenen Stoffwechselprodukten verglichen. Die Auswertung ergab, dass in 28 DNA-Abschnitten Veränderungen auftreten, die wichtige Stoffwechselprozesse beeinflussen.



In diesen Regionen fanden sich Gene, die bestimmte Krankheiten hervor rufen. Dazu gehört das Gen TXNIP, das den Zuckerstoffwechsel reguliert und auch für die Entstehung von Diabetes mellitus mitverantwortlich ist. Auch die Gene, die durch Rauchen biochemisch verändert werden, beeinflussen unterschiedliche Stoffwechselleistungen. 
Die Wissenschaftler hoffen, diese Ergebnisse für neue diagnostische und therapeutische Ansätze für lebensstilbedingte Erkrankungen nutzen zu können.




Berliner Ärzteblatt 18.09.2013/ Quelle: Human Molecular Genetics

Ungesunder Lebensstil: Im Alter mehr Behinderungen

Lebensgewohnheiten können das Entstehen der Rheumatoiden Arthritis fördern

Es sind nicht die Gene, sondern der Lebensstil, der uns lange leben lässt

 
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