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Methusalem-Gen: Wie man 100 Jahre alt wird

Die Menschen werden immer älter. Doch warum ist das so? Seit über zehn Jahren versuchen Molekularbiologen, Ärzte, Bioinformatiker und Laboranten das Geheimnis der Langlebigkeit zu entschlüsseln. Mittlerweile sind sie auf das Methusalem-Gen gestoßen. Doch Gene machen nur einen geringen Teil eines langen Lebens aus. Vor allem der Lebensstil – wie Ernährung, Bewegung und Lebensstandard - spielen die entscheidende Rolle.
 
In Deutschland leben etwa 10.000 Hundertjährige, die Tendenz ist steigend. Auf der Suche nach den Gründen für ein langes Leben haben Wissenschaftler zwei Gene identifiziert, die beim Altern eine Rolle spielen. Diese beiden Genen hat jeder Mensch, doch Hundertjährige tragen von einem Gen eine ganz bestimmte Variante: Das ist das sogenannte "Methusalem-Gen".

Wissenschaftler betonen, dass Gene die Lebenserwartung aber nur zu etwa 30 Prozent beeinflussen. Den Rest steuert die Lebensweise bei. Die erforschten Hundertjährigen gaben an, sich regelmäßig zu bewegen und gesund zu ernähren. Das Methusalem-Gen erhöht darüber hinaus die Chance, besonders alt zu werden.

Die Lebenserwartung in den Industrienationen steigt schon seit einigen Jahren. Frauen werden derzeit Durchschnittsalter lie82 Jahre und sechs Monate alt, Männer 77 Jahre und vier Monate. Bis zum Jahr 2050 wird sich nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes die Lebenserwartung um weitere vier bis fünf Jahre verlängern. 



Berliner Ärzteblatt 14.06.2011/ Quelle: Universitätsklinikum Kiel, pte
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