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Körperliches Training verhindert Muskelschwund

Wer in seinen mittleren Jahren seinen Körper trainiert, der schützt sich damit effektiv vor dem Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft in späteren Lebensjahren. Die Gefahr an Sarkopenie - dem übermäßigen Abbau von Muskeln - zu erkranken, nimmt mit steigendem Lebensalter deutlich zu.

Selbst gesunde Menschen verlieren im Alter Muskelmasse. Etwa 3 bis 4% sind es pro Jahr bei älteren Menschen. Bis zum 80. Lebensjahr gehen  so zwischen 20 und 40% der Muskelmasse verloren. Bei Sarkopenie beschleunigt sich dieser Prozess noch. Im Alter von 60 bis 95 Jahren sind fast 50% der Männer und 30% der Frauen davon betroffen. Als Ursachen gelten vor allem ein inaktiver Lebensstil, die Zunahme des Körperfettes, Veränderungen im Hormonhaushalt und eine proteinarme Ernährung.

In einer Studie wurden 349 Männer und 651 Frauen im Alter über 65 Jahren untersucht. Bei 13,8% der Männer und 12,4% der Frauen wurde Sarkopenie fest gestellt. Faktoren, die großen Einfluss auf den Abbau von Muskelmasse hatten, waren lange Sitzzeiten - die erhöhten das Risiko um 9%, und die Fähigkeit auf einem Bein zu stehen - war die noch vorhanden, verringerte das das Risiko um 3%.

Am deutlichsten aber minimierte das Bewegungsverhalten in mittleren Alter die Gefahr für den Verlust von Muskeln. Personen, die sich in der Mitte ihres Lebens ausreichend bewegt oder regelmäßig ein sportliches Training absolviert hatten, ließen die Gefahr für eine Sarkopenie um durchschnittlich 47% - bei manchen sogar um bis zu 61% - sinken.

Berliner Ärzteblatt 17.12.2013/ Quelle: Osteoporos Int

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