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Keine Falten mehr: Sanfte Methoden für eine glatte Haut
Sanfte Therapien gegen Falten

Die Zahlen sprechen für sich: 50 000 Menschen lassen sich in Deutschland, jährlich, mit Botox behandeln. In den USA sind es eine Million. Weltweit steigen die Schönheitsoperationen um 10 bis 15 Prozent. Doch eine Behandlung mit Botox ist auch mit Risiken behaftet und es gibt sie nicht umsonst.

Botulinumtoxin (Botox/Gift des Bakteriums Clostridium botulinum) ist seit langem als Verursacher von Nahrungsmittelvergiftungen bekannt. Ein Gramm des Nervengiftes reicht aus, um die Menschen einer Großstadt zu vergiften. Extrem stark verdünnt kann es allerdings auch sehr wirkungsvoll in der Medizin eingesetzt werden: Denn das Gift blockiert die Übertragung des Signals von der Nerven- zur Muskelzelle, so dass die Stirn nicht mehr in Falten gelegt werden kann. 

Dieser glättende Effekt sorgt bei Frauen wie Männern für ein verjüngtes Aussehen. Allerdings hält er nur zwischen drei und sechs Monaten an und muss dann wiederholt werden. Nebenwirkungen sind zwar sehr selten, allerdings kann es bei fehlerhafter Injektion zum Beispiel zu einem hängenden Oberlid kommen, dass erst nach mehreren Monaten wieder normal wird.

Doch Botox ist nicht jedermanns Sache, viele wünschen sich sanftere Verfahren, um den Falten entgegen zu wirken: Z. B. äußerlich mit Cremes und Salben, Therapien mit Eigenfett und Plasmagel oder durch minimal-invasive Therapien. "Deren Effekte sind bewusst zeitlich begrenzt. Sie bilden sich zurück und können dynamisch dem Lebensprozess angepasst werden. Außerdem sind sie weniger belastend für den Patienten," so Dr. med. Dorothee Bergfeld, Dr. med. Gerhard Sattler und Dr. med. Boris Sommer in ihrem Ratgeber zum Thema Faltentherapie (Sanfte Schönheit: Faltentherapie mit Botox & Co., TRIAS, Stuttgart, 2004).

Faltentherapien:
Eigenfett: Die Verwendung von körpereigenem Fett, um Falten auszugleichen oder aufzufüllen, vermeidet alle Nachteile körperfremder Präparate. Vor allem Kunststoffpräparate bergen immer die Gefahr für Abstoßungsreaktionen. Fettzellen werden schonend im Spendeareal entfernt und mit feinsten Kanülen an der gewünschten Stelle wieder gespritzt. Das Fett stammt von Bauch- und Lendenbereich.

New-Fill: Das Poly-Milch-Säure-Gel bewirkt neben einer Volumenauffüllung eine langsame Neubildung von Kollagen. Der Effekt der Behandlung hält ein bis zwei Jahre und eignet sich zur Auffüllung von größeren Regionen (wie der Nasolabialfalte).

Kollagen und Hyaluronsäure: Ein Auffüllen der Falten ist besonders im Mund- und Mundwinkelbereich notendig. Dabei wird entweder Kollagen (natürliches Eiweiß) oder Hyaluronsäure (natürliches Polysaccharid) injiziert. Das Kollagen bildet in der Haut ein Gerüst, das die eingesunkenen Hautbereiche auffüllt und das umgebene Gewebe stützt. Durch die Injektion der Hyaluronsäure soll der Feuchtigkeitsmangel der Haut ausgeglichen und dadurch das eingesunkene Hautgewebe (Falten, Narben) angehoben werden.

Laser-Behandlung: Der zu behandelnde Bereich wird in den unteren Hautschichten Hitze ausgesetzt. Dadruch zieht sich das Collagen zusammen, formt sich um und sorgt für straffere Haut.

WANC 10.12.04

Haut.de

Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen

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Falten weg mit Hyaluronsäure

 
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