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Nicht nur bei Akne hilfreich: die professionelle Gesichtsreinigung (Foto: DAK/Bause)
Sanfte Hilfe gegen Akne

Schöne, reine, glatte und gesunde Haut – wer möchte sich damit nicht schmücken. Doch gerade bei Jugendlichen stören oft Pickel und Mitesser das Bild beim morgendlichen Blick in den Spiegel. Die Hautunreinheiten im Gesicht oder auch auf Brust und Rücken sind Zeichen dafür, dass einen die Akne „erwischt“ hat. Dagegen können sanfte Behandlungsmethoden helfen.

Akne ist eine sehr häufig vorkommende Erkrankung der Haut und äußert sich neben einer fettigen Haut durch Pickel, Pusteln und Mitesser. Schmerzen treten bei Akne selten auf, hauptsächlich die Reaktionen unserer Mitmenschen auf die Erkrankung sind oft kränkend und verletzend. Als junger Mensch unter Akne und Pickeln zu leiden, beeinträchtigt stark das subjektive Lebensgefühl.

Akne entsteht meist durch die hormonelle Umstellung des Körpers während der Pubertät, die Ursache für eine erhöhte Talgproduktion ist. Die Ansammlung von Hauttalg bietet so genannten Propioni-Bakterien Nährboden, wodurch es zu Entzündungen und Vereiterungen, entsprechend zu Pusteln, kommt. Erst wenn sich der Körper daran gewöhnt hat, die Hormone in einem ausgewogenen Verhältnis auszuschütten, normalisiert sich auch die Talgproduktion.

Fetthaltige Kosmetik, bestimmte Arzneimittel, Chemikalien und Umweltgifte stehen ebenso im Verdacht, die Pickel sprießen zu lassen.

Wer über längere Zeit unter Akne, Hautunreinheiten oder unter starken Entzündungen und Vereiterungen leidet, sollte einen Hautarzt aufsuchen. Wird die Akne rechtzeitig behandelt, hat man gute Chancen, mit „heiler Haut“ davon zu kommen.

Teenager, die frühzeitig den Facharzt aufsuchen, können sich so manches seelische Frusterlebnis vor dem Spiegel ersparen und bleibende Narben vermeiden. Dem Arzt stehen zur Behandlung der Akne eine Reihe von Medikamenten zu Verfügung. Welches Mittel im Einzelfall eingesetzt wird, hängt vom Schweregrad der Akne ab.


Um das Schlimmste zu vermeiden, empfiehlt das Deutsche Grüne Kreuz eine schonende Hautpflege:
  • Um eine Verstopfung von Hautporen zu vermeiden, sollte die Haut mehrmals täglich mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Als Waschsubstanzen eignen sich mild desinfizierende Seifen oder Waschlotionen für empfindliche Haut, die den störenden Fettglanz beseitigen, ohne die natürlichen Hautschutzschichten anzugreifen.
  • Zur Hautpflege sollten Feuchtigkeitscremes und Sonnenschutzmittel ohne Ölzusatz verwendet werden.
  • Grundsätzlich gilt: Hände weg von Pickeln und Mitessern! Meistens wird durch Quetschen und Drücken alles nur noch schlimmer, denn vielfach wird der Talg in noch tiefere Hautschichten gedrückt. Auch Bakterien werden durch unsachgemäße Behandlung eher verteilt. Das kann schwere Erkrankungen zur Folge haben. Deshalb: Ein Arzt oder eine geübte Kosmetikerin kann die Mitesser besser beseitigen. Außerdem können die Fachleute Hinweise zur Pflege und eventuell zur Wahl eines geeigneten Make-ups geben.
  • Bei entzündeter Haut beruhigende Kompressen oder Masken auflegen (Kamille, Heilerde).
  • Kurze Sonnenbäder wirken sich meist lindernd auf Akne aus. Eine längere UV-Bestrahlung ist allerdings nicht zu empfehlen, denn die Neubildung von Pickeln kann durch ausgiebiges Sonnenbaden angeregt werden. Im schlimmsten Fall kann eine Art allergische Reaktion auf Sonnenschutzmittel oder Kosmetika und Sonne zur so genannten Mallorca-Akne führen.
  • Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost mit viel Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf das Hautbild aus. Ebenso wichtig ist ausreichendes Trinken (zwei bis zweieinhalb Liter täglich), am besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
WANC 11.04.05/dgk
Kosmetika mit Fruchtsäuren: Vorsicht Pickel

Abgeschminkt: Altes Make-up kann Allergien auslösen

Wikipedia

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