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Gut in Form: Keine häßlichen Dellen mit Ernährung und Bewegung
Ernährung und Bewegung: So stoppen Sie Cellulite

Nicht teure Cremes und Spezialmassagegeräte sondern Sport, Gewichtsabnahme sowie Bürstenmassage und Hautpflege helfen gegen Cellulite und sorgen für einen tollen Köper mit straffer Haut und festem Bindegewebe.

80 Prozent der Frauen in Deutschland leiden unter Cellulite (nicht zu verwechseln mit Cellulitis, einer entzündlichen Erkrankung). Die Celluliteneigung der Frau, unter der Männer selten und in der Regel nur bei starkem Übergewicht leiden, ist auf das Hormon Östrogen, die weibliche Struktur der Lederhaut sowie der Kollagenfasern zurückzuführen.

Regelmäßige Bürstenmassage sowie ausreichend Vitamin C verbessern die Gewebestruktur, erklärt Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Gegen Cellulite wirken weder Creme, Gel noch Bäder oder Elektrostimulation, sondern eine Stärkung der Muskulatur, des Bindegewebes und ein Abbau von Fettgewebe. Dafür braucht es ausdauernd Sport und eine sinnvolle Reduktionskost. Fasten, Null-Diät und andere gefährliche Crashdiäten wie die ernährungsmedizinisch sinnlose und im Extremfall zur Mangelernährung führende Kohlsuppendiät, bauen vorwiegend Muskeln ab und machen damit das Gewebe schwabbelig.

Ideal für den Beachbody ist eine Mischung aus Fatburning-Ausdauersport und muskelaufbauendem Kraftsport. Also nicht nur Walking, Aerobic oder Steppen, sondern auch Gerätesport im Fitnesscenter ist angesagt, so die Ernährungsexpertin, denn Muskeln sind der Gegner der Cellulite-Dellen.

Männer haben es theoretisch nicht schwer, einen Waschbrettbauch zu zeigen. Sie bauen das intraabdominelle Fett im Bauchraum rasch ab und Muskeln auf. Frauen haben es dagegen schwerer mit dem flachen Bauch, da sie mehr subkutanes Fett abbauen, der Speck an Bauch sowie Hüfte in der Regel erhalten bleibt und ein Muskelaufbau viel mühsamer ist. Da Cellulite insbesondere auf die Größe der Fettzellen zurückzuführen ist, sollten Figurbewusste diese durch eine "Bikini-Diät" verkleinern und so den Kollagenfasern die Möglichkeit geben, unschönen Dellen vorzubeugen, rät Sonntag.

Rauchen ist neben Bewegungsmangel und Fehlernährung ein wichtiger Faktor der Celluliteentstehung. Scheinbar fördert auch die Anti-Baby-Pille die Cellulitebildung. Das Anti-Cellulite-Programm setzt auf den Abbau von Fettpolstern, ein ausgeklügeltes Bewegungsprogramm sowie auf Bürstenmassagen und Hautpflege.

WANC 11.08.04

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