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Bad in der Sonne: Gegen UVA- und UVB-Strahlen schützen
UVA-Strahlen: Auch nicht harmlos

UVA-Strahlen galten bisher als die harmlose Art von Sonnenstrahlen. Neue Erkenntnisse wiederlegen diese These. Eine Studie der University of Sydney geht davon aus, dass ein Sonnenschutz gegen UVA- und UVB-Strahlung notwendig ist.

Die Wissenschaftler wiesen nach, dass UVA-Strahlen einen DNA-Schaden verursachen können. Diese Strahlenart verursacht dadurch zwar eine Hautalterung aber keine Verbrennung. Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Ergebnisse widersprechen der Auffassung, dass allein die UVB-Strahlen ein Krebsrisiko darstellen.

Bei der Untersuchung von Hauttumoren zeigte sich, dass UVA-Strahlen Zellen in der tief liegenden keratinozyten Zellschicht beschädigt hatten. Diese Schicht enthält jene Mutterzellen, die die kontinuierliche Hautregeneration durch Zellteilung sicherstellen. Das Team um Gary Halliday nimmt an, dass der entstandene Schaden ausreicht, um diesen Bereich sehr krebsanfällig zu machen.

Die Wissenschaftler untersuchten Gewebeproben von 16 Patienten, die am Royal Prince Alfred Hospital gegen zwei verschiedene Arten von Hautkrebs behandelt wurden. Beide Krebsarten wiesen größere Anzeichen einer Schädigung der entscheidenden Hautschichten durch UVA-Strahlung auf. Der Großteil der UVB-Mutationen war auf äußere Hautschichten beschränkt.

WANC 15.04.04/pte

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