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Gefährlicher Schaum: Auf Inhaltsstoffe von Duschgelen achten
Duschgele: Nicht immer hautfreundlich

Nur drei von 25 Duschgelen waren bei einer Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test ohne Mängel. Alle anderen Marken fielen durch einen aggressiven Schadstoffmix  mehr oder weniger unangenehm auf. Erkennen kann das der Verbraucher an Wortbestandteilen wie «Bromo», «Jodo» oder «Chloro». Dahinter verstecken sich halogenorganische Verbindungen, die Allergien auslösen können. Der Wortbestandteil «PEG» oder die Buchstaben «eth» in Verbindung mit einer Zahl, etwa «Ceteareth-33», weisen laut Öko-Test auf Polyethylenglykole in den Produkten hin. Diese verbinden Wasser und Fett, können die Haut eventuell durchlässiger machen und so Schadstoffen den Weg in den Körper ebnen.

Ein großes Problem sind Duftstoffe, die Allergien auslösen können. Solche Substanzen müssen einer EU-Richtlinie zufolge künftig deklariert werden, damit empfindliche Menschen solche Produkte erkennen und sie vermeiden können. In 15 Duschgelen fanden die von ÖKO-TEST beauftragten Labore erhebliche Mengen solcher Düfte. Wer diese Stoffe vermeiden will, sollte lieber auf unparfümierte Produkte ausweichen.

Damit nicht genug: In vielen Duschbädern stecken auch noch schädliche Konservierungsstoffe oder umstrittene Hilfsstoffe. Warum zwei Hersteller bedenkliche UV-Schutzfilter in die Flaschen füllen, ist völlig unverständlich. Dass man sich beim Duschen einen Sonnenbrand zuziehen kann, war bisher jedenfalls nicht bekannt

WANC 01.04.03

Öko-Test

 
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