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Gegen Schuppen hilft auch gründliche Pflege von Bürste und Kamm (Foto: DAK/Wigger)
Schuppen: Stress und agressive Pflege

Schuppen sind ein Plage. Ursachen dafür können in zu starken Pflege oder Stress liegen. Aber auch eine falsche Ernährung kann Auslöser dafür sein, dass die Hautpartikel wie Schnee rieseln.

Jeder vierte Deutsche kennt es: ein wichtiger Termin, eine Verabredung oder einfach ein netter Abend mit Freunden, und dann rieseln sie – Schuppen lassen sich auf Schultern und Nacken nieder. Shampoos und Wässerchen scheinen nicht zu helfen. Doch Ursache von Schuppen kann auch eine zu intensive Pflege sein. Gerade im Winter brauchen Haare und Kopfhaut Schonung. Dann können Schuppen gar nicht erst entstehen.

"Vor allem aggressive Shampoos, Haarsprays und Haarfestiger, die Isopropylalkohol enthalten, bringen die Kopfhaut aus ihrer natürlichen Balance", erläutert DAK-Ärztin Waltraud Pfarrer. "Dies trocknet die Haut noch zusätzlich aus, was wiederum zu einer verstärkten körpereigenen Talgbildung führt. Folge ist eine vermehrte Schuppenbildung."

Doch auch Stress kann Schuppen auslösen. Eine falsche Ernährung tut dann noch ihr übriges. Vor allem der übermäßige Verzehr von Zucker und Weizenmehlprodukten wirkt sich ungünstig auf die Kopfhaut aus. Und: "Schuppenshampoos sollten nicht dauerhaft angewendet werden", rät Pfarrer. "Ideal sind milde rückfettende Haarwaschmittel, die die Kopfhaut nicht zusätzlich reizen und austrocknen."


Fünf Tipps, damit Schuppen keine Chance haben:

· Tragen Sie keine engen Mützen oder Hüte.
· Haare nicht zu kräftig bürsten.
· Waschen Sie Kämme und Bürsten regelmäßig aus, am besten täglich.
· Haare nicht zu oft und zu heiß waschen und föhnen.
· Achten Sie auf eine ausgewogene, fettarme Ernährung.

WANC 18.02.04

Schnee auf der Schulter

ARD - Teledoktor

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