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Bewegung gegen Cellulite: Wo Muskelmasse ist, kann sich Fettgewebe kaum ausbreiten (Foto: DAK)
Cellulite: Wundermittel gibt es nicht

Cellulite – die unschönen Dellen in der Haut von Oberschenkeln und Po – macht vor allem Frauen zu schaffen. Doch eine Wunderbehandlung, die schnelle Abhilfe verspricht, gibt es nicht. Nur mehrere Maßnahmen nebeneinander haben Aussicht auf Erfolg.

Frauen leiden häufiger an Cellulite, weil ihr Fettgewebe etwas anders aufgebaut ist als das von Männern, sagt Apothekerin Ursula Kindl in der »Neue Apotheken Illustrierte Extra Die Beine«. Ein reines Frauenproblem sei Cellulite aber nicht. Auch bei Männern könnten die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln auftreten.

Die Vererbung, ein schwaches Bindegewebe, Bewegungsmangel und weibliche Hormone bezeichnet sie als Hauptursachen für Cellulite. „Je kleiner die Fettzellen, desto weniger können sie an der Hautoberfläche sichtbar werden. Bewegung wiederum fördert den Muskelaufbau. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto weniger Fettgewebe kann sich ausbreiten“, sagt Kindl.

Wundermittel gegen Cellulite gibt es nicht - die Behandlung erfordert immer mehrere Maßnahmen nebeneinander. Die Apothekerin empfiehlt dazu alles, was die Durchblutung anregt. Sport, Wechselduschen oder Bürstenmassagen: „Wichtig ist die Regelmäßigkeit, denn einen Effekt bringen sie nur, solange man sie durchführt“, weiß Kindl. Viele der Wirkstoffe in Anti-Cellulite-Präparaten steigern ebenfalls die Hautdurchblutung.

Um dem Körper nicht zu schaden, sollte man Cellulitebehandlungen wie die Lymphdrainage oder das so genannte Bodywrapping nach Ansicht Kindls nur von geschulten Fachkräften durchführen lassen. Beim Bodywrapping wird der Körper von den Füßen bis zur Taille mit einer dehnbaren Folie eingewickelt.

WANC 20.07.06

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